kinect studies #2 - by Johannes Kreidler

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Uploaded by on Aug 28, 2011

kinect 3D sensor studies
experimentel kinect music

with
Mikhail Gorbachev and Helmut Kohl
Robert Bozzi - Choice 3
Stanley Kubrick - 2001
Beethoven
Marina Abramović / Ulay - Imponderabilia

see also: kinect studies #1: http://youtu.be/UAlcTnvbBS0

http://www.kreidler-net.de

done with puredata and OSCkinnection

Category:

Music

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All Comments (13)

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  • @duefriday0

    bedeutender aber erscheint mir kreidlers fremarbeit, wegen des politischen aspekts, und das halte ich persönlich für wesentlich in jeder form der kunst. es ist legitim, sich nur auf die musik als klang zu konzentrieren, das aber bitte nicht zum dogma erheben und alles andere geringschätzen.

    Ich bin nicht der meinung, dass ernst (oder ernstes pathos) in der musik automatisch ernsthafte künstlerische auseinandersetzung bedeutet, ebenso wenig wie humor automatisch unverbindlichkeit.

  • @duefriday0

    dadaismus und fluxus waren äußerst wichtige und vor allem kritische strömungen, die das system kunst selbst infrage gestellt haben, ähnlich ist auch hier die art des musizierens provokant gegen traditionell bürgerliche vorstellungen vom musikervirtuosen gerichtet (besonders gelungen finde ich das geige- und klavierspielen im 1.video).auch wenn tatsächliche provokation heute schwer fällt.

  • @duefriday0

    dem muss hier aber auch widersprochen werden. sicher stimmt, dass hier konzept vor musik geht, mit gleicher argumentation kann man aber auch gegen cage 4’33“ ins feld ziehen. meines erachtens ist ironisierung sehr wohl ein geeignetes mittel des protests, und dass es eben nicht notwendigerweise immer didaktisch belehrendes „zeigen dass es auch anders geht“ sein muss.

  • Habs gerade zum ersten Mal gesehen und mir vor Lachen fast den Frühstückskaffee übers Hemd geschüttet. Bitte mehr von diesem Missbrauch der Musik! :D

  • @sprechbohrer Okay, es tut mir leid. Mit meinem Kommentar wollte ich den chinesischen Auftragskomponisten nicht angreifen. Ich bin mir sicher er hat zufriedenstellende Arbeit geleistet.

  • @sprechbohrer Das Konzept mag zwar einen Funken brillianz haben, der ist aber auch schon wieder schnell erloschen. Was zurück bleibt ist die Musik, welche, genau wie das wogegen er stehen möchte, wertlos ist. Warum nicht lieber zeigen, dass es auch anders geht? Sozusagen, mal "musik komponieren", sich über das Gedanken machen, was das Ohr erreicht und vom Gehirn als komplexes Geräusch wahrgenommen wird. Nun, wir müssen alle unseren Weg finden, um wem's gefällt, dem sei's freigestellt...

  • @sprechbohrer Anstatt sich aufzuregen und mit nur mehr Müll den Müll der Internet-Generation gegenwirken zu wollen, sollte er lieber versuchen den Menschen zu zeigen wie es anders geht. Anstatt billige Samples zu nehmen und Scheiße dabei zu kacken sollte er lieber echte Musiker finden (Kontakte, Freunde?) die für ihn einspielen. Was interessiert mich ein Stück das er von einem chinesischen Auftragskünstler hat Komponieren lassen, ich will es nicht hören.

  • @sprechbohrer Auch mit auf seine "out-ge-source-te" Globalisierungs-Komposition ist Kreidler kein Komponist, sondern ein Kind, das die Musik als Werkzeug missbraucht damit sein nörgelndes gestrampel hörbar wird. Er betreibt Meta-Kunst, versucht Feuer mit Feuer zu bekämpfen, sich gegen die Verbilligung zu wehren - aber genauso wie der Ausdruck "Feuer mit Feuer bekämpfen" wortwörtlich absolut bescheuert ist, ist seine Kunst kontraproduktiv.

  • @sprechbohrer Klar kannst du es vielleicht verstehen, aber trenne mal das hörbare von allem was du sehen kannst und die Konnotationen die damit verbunden sind. Konzentriere dich einmal nur auf die MUSIK. Persönlich gesehen finde ich das nur noch Schwachsinn. Ich gratuliere ihm, dass er herausgefunden hat wie man an die Daten der Kinect Kamera kommen kann, musikalisch wurde da aber nichts draus. Es geht ihm nicht um die hörbare Erfahrung, sondern allein um das kodifizierte Konzept

  • @sprechbohrer Also ich weiß nicht. Für mich ist Kreidler (ausgehend von dem was ich von ihm kenne) ein Komödiant der nur durch Dramaturgie auf seine Aktionskunst aufmerksam machen will. Desweiteren geht es in seinen Interviews immer darum was ER gemacht hat. Sein Egozentrik spiegelt sich auch in seinen Werken wieder, was mir mißfällt. Ich nicht ehrlich gesagt nicht, wie man das oben gezeigte, wie auch seine anderen Werke, so zum Beispiel seine Aktienkurs-Audifizierung vollstens ernst nehmen kann

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