April 12th. 2009, the Dixieland Crackerjacks played a concert at Jazz Club Gummersbach.
http://www.dixielandcrackerjacks.com
Mit Kreissäge und Bass-Saxofon (der Tageszeitung "Kölner Stadt-Anzeiger)
Von KATJA HOPPE, 14.04.09, 07:09h
Wie meistens, wenn der Jazz Club Gummersbach zum Frühschoppen einlädt, war die Alte Mühle bis auf den letzten Platz besetzt. „Und das, obwohl wir den Termin auf den...
DÜMMLINGHAUSEN. Wie meistens, wenn der Jazz Club Gummersbach zum Frühschoppen einlädt, war die Alte Mühle bis auf den letzten Platz besetzt. „Und das, obwohl wir den Termin auf den Ostersonntag gelegt haben, freut sich Rolf Plötz vom Club. Bei der Planung vor einigen Monaten hatten die Mitglieder nämlich nur darauf geschaut, jeden zweiten Sonntag zu treffen. Die Möglichkeit, mit dem Konzert der niederländischen „Dixieland Crackerjacks den Ostersonntag musikalisch zu gestalten, fanden die Jazzfans aber so gut, dass noch Stühle für die vielen Gäste heran geschafft werden mussten.
Stilecht mit Kreissäge auf dem Kopf und Fliege um den Hals tauchten die Jazzer tief ins Amerika der 20er Jahre ein. So beschwor die Combo mit schwungvollen Rhythmen und brillanten Soli die Erinnerung an den jungen Louis Armstrong herauf, der beim „Canal Street Blues, uraufgeführt 1923, noch zweiter Trompeter war.
Anschließend verblüffte Bert Brandsma mit einem gigantischen Instrument - ein Bass-Saxofon, dass in den 20ern bei Schallplattenaufnahmen als Bassinstrument eine große Rolle spielte. „Damals ließ sich der Kontrabass noch nicht elektronisch ver-stärken, die Tuba klang auch nicht. Also verfielen Jazzer auf das Bass-Saxofon, das eine kurze Blütezeit erlebte. „The Happy Dance eine Eigenkomposition Brandsmas zeigte anschließend, dass sich diese Art Instrument ganz hervorragend auch in Jazz-Stücke der Gegenwart einfügt.
Klangvoller Jazz
auch ohne Mikrofon
Als schließlich das Mikrofon ausfiel, mussten die Musiker im doppelten Sinn improvisieren. Schlagzeuger Raymond van der Hooft sang seine Hommage an einen verstorbenen Freund kurzerhand ohne Verstärkung weiter und bekam begeisterten Applaus.
Fast drei Stunden lang unterhielt das Ensemble das Publikum aufs Beste mit Wissenswertem zu den gespielten Stücken, klangvollem Gesang und exzellent dargebotener Dixieland-Musik.
Ein besonderes Osterei für alle Jazzfreunde in der Dümmlinghauser Mühle war die swingende Jazzmusik der Dixieland Crackerjacks am Sonntagmorgen. Am Abend vorher musizierten sie noch auf einer kleinen holländischen Insel, aber trotz der weiten Fahrt war ihnen von Müdigkeit nichts anzumerken. Sowohl Standards, die schon Louis Armstrong und seine Band "Hot Five" damals in den 30er Jahren in Chicago spielten, als auch Eigenkompositionen fanden beim Publikum großen Anklang.
Vom traurigen Traditional "More Than I miss New Orleans" bis zum fröhlichen "Happy Dance", das der Bandleader Bert Brandsma für sein Bass-Saxophon geschrieben hat begeisterten die Jazzcrackers mit ihrem professionellen Spiel. Das heute selten gespielte Bass-Saxophon beeindruckte nicht nur mit seiner Größe, sondern auch mit den wohlklingenden tiefen Tönen. An der Posaune überzeugte eine Frau, Selena Brandsma-Kuiper, ungewohnt, aber viel hübscher anzusehen als ein Posaunist, wie der Bandleader meinte. Singen kann sie auch, ebenso wie Raymond van der Hooft, der seinen Platz hinter dem Schlagzeug ab und zu mit dem vor dem Mikrofon tauscht. Michel Muller ist für Trompete und Gesang zuständig und auch Koos Greven singt zusätzlich zu seinem Gitarre- und Banjospiel, so dass die Band immer wieder anders klingt. Für Lachen sorgte der Versuch, den Zuhörern etwas holländisch beizubringen, damit sie mitsingen konnten, das muss noch mehr geübt werden. Am Bass greift das älteste Mitglied der Band, H. Havehoek, in die Saiten, der früher schon mit vielen Jazzgrößen, wie etwa Ben Webster, zusammen gespielt hat. In den Pausen genossen alle die Frühlingssonne draußen, aber man ging gerne wieder hinein, um noch mehr von den Crackerjacks zu hören. Die Spielfreude der Band dankten die Zuhörer mit reichlichem Applaus und der Vorsitzende des Jazz Clubs, Rolf Plötz, versprach, dass diese holländischen Musiker noch einmal eingeladen werden.
oh my god my father used to listen to you in Stockholm! we have your CD and we are in England i love it !!!!!!!
tommie997 2 years ago
We were in England last year, Birmingham Jazz Festival.
Kind regards,
Bert Brandsma
ABrandsma 2 years ago
Door mijn abonnement mis ik geen enkele video; ook dit optreden is weer om van te genieten. Ik zie steeds jullie koffer met CD's, maar op jullie site zie ik niet direct hoe ik die kan bestellen. Na al die gratis muziek, wordt het toch tijd, dat ik wat aanschaf. Theo Binnendijk
sloopwych47 2 years ago
Beste Theo,
We hebben inderdaad geen webwinkel, maar ze zijn gewoon te bestellen door een Email via onze website te sturen.
De kosten bedragen 12 euro per CD.
Laat even weten welke CD je wilt en geef je adres, dan komt het deze week nog naar je toe.
Met vriendelijke groeten,
Bert Brandsma
ABrandsma 2 years ago
great playing Bert. What clarinet are you playing, and what reed?
harold1339 2 years ago
It is all pretty classical, like my saxophone setup. The clarinet is Buffet Crampon RC, the reeds I use (And on most saxes) Vandoren #3. I think I have a vandoren mouthpiece also on my clarinet, but I don't even know that for sure.
You know I love to play clarinet, but only practise saxophone. Just take out the Clarinet on gigs, I know that should be forbidden, but I have so many saxes that practising on the alto is the reality. The rest I only take out at home when there is an important gig.
ABrandsma 2 years ago