Mit der Geltung des Privateigentums, das mit staatlicher Gewalt in die Welt kommt und geschützt wird (BGB § 903), sind alle Menschen im modernen Staat gleichermaßen Privateigentümer. Jeder muss mein Eigentum achten, sonst haut ihnen der Staat auf die Finger, genauso aber umgekehrt: ich muss das Eigentum aller anderen achten. Scheiße für die, die nur ihre Arbeitsfähigkeit ihr Eigen nennen können, weil alles andere anderen gehört. Weil man so nicht mal die Mittel der Produktion des eigenen Überlebens zur Hand hat (die gehören schließlich auch irgentwem), muss man sich in die Dienste der Menschen versuchen zu stellen, die sie besitzen und darauf hoffen, dass sie einen Gewinn mit einem machen können und deshalb einen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen. Das Interesse an einem Arbeitsplatz und damit am Ausgebeutetwerden wird einem also aufgezwungen. Anstatt den Zwang zu beseitigen greifen es die Leute auf und werden in dieser schäbigen Rolle auch geschützt und zwar von der Instanz, die einem die Scheiße eingebrockt hat (Bsp. Kündigungsschutz)!
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