Tiere des Teufels 1/5 - Christlicher Aberglaube im Mittelalter

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Uploaded by on Apr 10, 2010

Im Mittelalter erreicht die Verteufelung der Natur ihren Höhepunkt: Fliegen, Ratten, Raben und sogar Hasen gelten als Helfershelfer des Teufels. Sie sollen Ausgeburten der Hölle sein und Weggefährten von Hexen und Zauberern. Nicht selten landen sie mit ihren Besitzern auf dem Scheiterhaufen. Das tierische Bild des Teufels Das Bild des Teufels selbst setzt sich in zahlreichen Abbildungen aus verschiedenen tierischen Körperteilen zusammen: Erst der Huf eines Ziegenbocks, die Flügel einer Fledermaus und Hörner auf dem Kopf machen die diabolische Erscheinung perfekt. Der Ursprung unserer Ängste Hartnäckig halten sich mittelalterlicher Aberglaube wie die schwarze Katze von links und moderne Mythen wie der von Graf Dracula bis heute. Die raubtierähnlichen Eckzähne des Vampirs sorgen immer noch für zahllose schlaflose Nächte. Doch können Tiere wirklich böse sein? Woher stammen all unsere Ängste? Der preisgekrönte Tierfilmer Steve Nicholls macht sich auf die Spur dieser Urängste und hält uns selbst den Spiegel vor. Das Resultat: Als einziges moralisches Wesen ist allein der Mensch zum Bösen fähig. Tiere des Teufels ist eine Reise in die unheimliche Welt der schwarzen Magie und des Aberglaubens, eine Naturgeschichte der besonderen Art.

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  • @lxnvcts Dies Verbrechen aus Aberglauben an den Menschen geschahen alle im Namen Gottes und der Bibel.

    Bevor der Lügengott Europa betrat gab es derartige Morde und Verfolgungen nicht.

Top Comments

  • Die Kirche hat die Symbole der heidnischen Religionen verteufelt um ihre eigene "Religion" zu festigen. Die Ziege, wie alle anderen Spalthufer, war bei den Germanen und Kelten heilig....und was hat die Ziege? Hörner und die bekannten Beine die auch der Teufel hat. Und das ist nur eines der vielen Beispiele. Es war der Effektivste Weg um die alten Naturreligionen auszumerzen und da der größte Teil der Menschen ja dumm gehalten wurde, gab es auch niemanden der da alle sin Frage gestellt hat.

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All Comments (20)

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  • @Epigraphos Die moderne Mythologie ist der Exo-Ufoistmus. Seine Anhänger gehen davon aus, dass eines Tages ein ET aus dem Himmel in seiner fliegenden Untertasse herabstiege und allen ET-Gläubigen die goldene bewusstseinserweiternde ET-Sonde in eine passende Körperöffnung rammen würde. Der derart mental Geupgradete und Gebenedeite würde dann in die fünfte Dimention (nicht Dimension!) aufsteigen können. Diese Pseudo-Religion kommt aus den USA und findet auch in D immer mehr Zulauf.

  • @AsatruForum

    dafür haben sich die menschen aus anderen gründen bekriegt xD

    aber tortzdem scheiss aufs christentum

  • @quergeist Jesus war ein Wüstenzauberer, Scharlatan und Exorzist. Er steht Pate für eine Primitivmythologie der Kriche, wie sie allen primitiven Blut-, Fleisch- und Todeskulten zu eigen ist: sie beruht auf ordinär- rituellem Kannibalismus, Blut- und Fleischverzehr. Die Figur Jesus, wie sie in der Bibel in höchst unterschiedlicher Art und Weise vom Hörensagen der Evangelisten fiktiv beschrieben wird, vertritt eine Vulgärethik. Sie hat so gut wie nichts zu unserer heutigen Ethik beizutragen.

  • Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch ihn (joh 14,6)

  • also die Fledermäuse sind süß

  • Korrekt muss es heißen, vereinzelter christlicher Aberglaube, denn es gab sicher auch Christen die nicht so extrem handelten. 666 wurde auch verteufelt, obwohl sie von einem sogenannten Sonnekult stammt, doch nehmen die Satanisten das immer noch als böse Zahl, also geben das Klischee was das Christentum in die Welt setzte, weiter. Aber die Swastika wird ja nun auch verteufelt, durch einen bekannten Vorfall, in der Geschichte. Aber im Namen der Religion der Christen geschah viel Leid.

  • Fundamentalismus ist immer Scheisse! Da können die Tiere nichts dafür. Mir sind 100 Tiere lieber als ein Terrorist welcher im Namen des Islams oder in sonstwelchem Namen Menschen in die Luft jagt.

  • @ameriKKKa

    dem will ich nicht wiedersprechen!^^ du hast deffinitiv recht, es wird, ebenso wie der von mir angeführte grund, ebenfalls ein Teilaspekt dieser Entwicklung sein. Schön das jemand selber denkt :-)

  • @MrHiller

    Zur Entstehungszeit des Christentums gab es zahlreiche Schlangenkulte. Eventuell wurde die Schlange als verächtliches Tier umgedeutet um sich von diesen Kulten abzugrenzen.

    Desweiteren ist die Schlange aber auch ein Tier, welches bestimmte Urängste im Menschen anspricht und wurde eventuell so in diesem Kulturraum zu einem Symbol für das Schlechte. Bemerkenswert ist es allerdings, dass in anderen Kulturen die Schlangen verehrt werden, wie z.B. die Schlangengötter (Nagas) in Indien

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