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Part 1: Der Wolf in Thiersee/Tirol- Willkommen Zu Hause! (Canis lupus, wolve) Robert Höck

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Uploaded by on Sep 26, 2010

Auf den Almen der Tiroler Gemeinde Thiersee, hat sich im Sommer 2010 ein männlicher Wolf herumgetrieben. Eingewandert ist er aus Italien, schuldig weil er Schafe gerissen hat. Ein DNA Test an einem der Schafskadaver hat dies bestätigt. Insgesamt fehlen auf der Alm an die dreißig Schafe. Muss dafür wirklich zwangsläufig der Wolf die Verantwortzung tragen? Gut möglich, dass er einen Teil der Schafe gerissen hat. Wieso auch nicht, schließlich sind sie einfach zu jagen. Schafe verirren sich aber auch, werden nicht selten vom Blitz getroffen oderkommen anderweitig um. Das ist ganz normal und kommt jden Sommer vor. Wir Menschen müssen unsere Haustiere einfach besser schützen. Wird es nicht langsam Zeit wieder Platz für den Wolf zu machen, der Europa schon wesentlich länger besiedelt als der Mensch! Er ist geheimnisvoll, scheu, schön, stark, intelligent und ganz besonders wichtig: gewillt wieder in Tirol sesshaft zu werden. Lassen wir ihn gewähren!
Dieser Film soll dazu beitragen, den Wolf ein bisschen besser zu verstehen. Viele Leute wissen ja auch gar nicht, was man alles gegen Wolfsangriffe auf Tierherden unternehmen kann. Herdenschutz- Esel sind beispielsweise kaum bekannt, aber sehr effizient.
Gezeigt werden auch andere heimische Tiere, wie der Wisent, die Gemse, das Reh, das Wildschwein der Braunbär und der Luchs.
Mit freundlichen Grüßen, Robert Höck

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Uploader Comments (Jondalar08)

  • Schönes Video! Aber: Esel und Kühe sind keine Herdenschutzmassnahmen sondern, wenn auch äusserst selten, potentielle Beutetiere. Elektrozäune und/oder Herdenschutzhunde haben sich bis anhin als einzige effiziente Massnahmen bewähren können in allen betroffenen Ländern. In Frankreich gelten ungefähr 2% der auf Nutztiere verübten Angriffe Rindern. In Kastilien und Leon (Spanien) ist der Druck auf Rinder mangels Wildtieren und Kleinvieh in gewissen Gegenden noch massiv höher.

  • @borderlenn

    Da hast du schon Recht! Fakt ist aber, dass es dennoch weniger Übergiffe gibt wenn Kühe und Esel in der Nähe sind. Es geht darum die Angriffe zu vermindern. Frag mal bei den Schweizer Schafzucht- Vereinen nach, die haben Erfahrung damit.

    lg Robert ;-)

  • Ich empfinde es auch als sehr dramatisch wie wir mit unserer heimischen Tierwelt umgehen. Ich wohne in der Nähe von Thiersee und habe keine Angst in den Wald zu gehen. Man sollte nicht ein Wolfs- Managment einführen sondern ein Menschen- Managment.

  • @Malerseele

    Menschen- Managment *lol*

    Ich glaube ich würde mich sogar freuen wenn ich ihm mal begegnen würde. Aber man soll sie ja gerade wenn man sie mag, keines Falls stören.

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All Comments (21)

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  • Sehr schöne Geschichte, ich komme aus Frankreich und schließlich schwor Fauna und Flora sind ganz in der Nähe Wölfe und Bären sehr ich vermisse, dass ich nicht weiß ... aber ich hoffe, er wird eines Tages zurückkehren unsere Berge, obwohl es nicht in den Geschmack von jedermann. Guillaume

  • Dieses Video gefällt mir sehr gut

  • Hallo ! Ein Wunderschönes Video !!! Vielen Dank .

  • Ja, diese Furcht vor Raubtieren. In meinen Augen unbegründet. Der Wolf ist ein Fluchttier. Es ist kaum von einer Konfrontation mit Menschen auszugehen. Wie auch beim Luchs. Wenn Naturschutz, Bewohner und Viehzüchter "an einem Strang ziehen", dann ist ein Miteinander wohl möglich.

  • @borderlenn

    ich denke, du irrst dich. schäfer meiner heimat halten esel bei den schafen, zwar nicht gegen wölfe, aber gegen den luchs, der sich hier wieder verbreitet. dieses potentielle beutetier würde vielleicht verlieren, geht aber so aggressiv gegen raubtiere vor, dass der räuber sich stressfreiere beute suchen wird.

  • Wer hat Angst vorm bösen Wolf ? Wenn man ihm die Schafe und Ziegen auf dem Silbertablett serviert und gleichzeitig auch noch seine natürliche Beute bejagt !!! Einer muß ja schuld sein .......  Gutes Video !

  • @Jondalar08

    Obwohl... stimmt gar nicht. Das Reh und die Gemsenherde habe ich in der freien Natur erwischt :-) Aber die gibt es ja überall bei uns :-) Die Gemsen waren sogar auf nur 500m Seehöhe

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