Sie schlagen sich mit dem Sammeln von Papier, Metallschrot oder Kunststoff durch. Das damit verdiente Geld geht fürs Essen und den Platz im stickigen Schlafsaal drauf - oft auch für Alkohol und Drogen. Um diesen Jungen eine Zukunftschance zu geben hat die Hilfsorganisation "Butterflies" vor drei Jahren eine Bank für Straßenkinder in Neu Delhi gegründet, sagte Rita Pannickar: "Als Kind wirst Du doch überhaupt nie in eine Bank hereingelassen. Kinder werden einfach rausgeworfen. Und so können diese Kinder, die selbst ihren Lebensunterhalt verdienen, bisher das Geld überhaupt nicht sicher aufbewahren. Polizisten nehmen den Jungs das Geld einfach weg, oder die Jungs geben es für Glückspiel, Drogen oder diese Kino-Filme aus."
Die Idee der Kinder-Entwicklungsbank soll nun auch in Nepal, Bangladesh und Afghanistan eingeführt werden. "Die jungen Leute von dort waren jetzt hier in Delhi. Wir haben Lehrgänge mit ihnen gemacht, wie eine Bank funktioniert. Sie bekommen ihr Startkapital. Noch in dem Monat werden sie in ihren Ländern ihre Filiale der Kinder-Entwicklungsbank eröffnen. Wir kümmern uns um mehr Startkapital, damit diese Bank für Kinder auch international auftreten soll, erklärt Pannikker.
Die "Butterflies"-Mitarbeiterin ist sich sicher: "Das Konzept kann Erfolg haben" und obdachlosen Kindern helfen, selbstständig zu werden und der "Heimat" auf der Straße allmählich den Rücken zu kehren. Immerhin konnte die Organisation in den letzten drei Jahren allein in der indischen Hauptstadt 12 Filialen eröffnen.
absolut genial deren lebenseinstellung.
soviel optimismus,es wärmt einem das herz.
von diesen kindern kann man sich eine scheibe abschneiden.^^
TheGreenBlackbird 2 years ago 3