Auf dem Platz vor dem Dom hat der Innsbrucker Künstler Franz Wassermann rund 200 weiße Kreuze aufgestellt. Sie erinnern an einen „Soldatenfriedhof, können aber ebenso Assoziationen wecken an einen „Heldenfriedhof oder an einen Friedhof für die (vergessenen) Opfer von Kriegen oder Katastrophen.
Dass in dieser Installation heftige Kritik an der Verherrlichung und Mythisierung von Krieg und Gewalt greifbar wird, ist für den Künstler durchaus gewollt. Die Kritik verstärken drei Slogans, die in sechs Sprachen an den Kreuzen zu lesen sind: „Mein Körper gehört nicht mir, „Mein Körper ist eine Waffe, „Mein Körper ist ein Schlachtfeld. Provokant nennt Wassermann die Intervention „ Die Freiheit.
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