Die Bundesrepublik Deutschland ist seit 1952 in der Entwicklungszusammenarbeit aktiv. Am 14. November 1961 wurde Walter Scheel als erster Minister des Entwicklungsministeriums vereidigt. Im Fokus standen zu dieser Zeit der Handel und die Bereitstellung von Know-how und Infrastruktur. Ende der 1960er Jahre rückte der Mensch mehr in den Vordergrund, zum zentralen Thema wurde die Bildung. Ausgelöst durch Öl- und Weltwirtschaftskrise verschärften sich in den 1970/80er Jahren die Gegensätze zwischen armen und reichen Ländern. Die Unterstützung der Ärmsten in der Welt kam eine große Bedeutung zu. Die wichtige Rolle der Frau wurde erkannt. In den 1990er Jahren sorgten Überschwemmungen und Dürrekatastrophen dafür, dass der Umwelt- und Klimaschutz mehr in den Vordergrund rückte. Der Ausbau von Ökonomie und der Schutz von Ökologie wurden im Einklang betrieben. Im Jahr 2000 wurden die Millenniumsziele beschlossen. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit zeichnet sich durch Ergebnisorientierung und inhaltliche Kompetenz aus. Seit dem Jahr 2009 sorgt die neue Leitung für einen Umbau der Strukturen in der Entwicklungszusammenarbeit. Entwicklungspolitik wird seit dem mehr in die Mitte der Gesellschaft verankert. Zudem findet eine Öffnung zu Bürgern, Unternehmen und Zivilgesellschaft statt. Entwicklung ist die beste Investition für eine freiere und bessere Welt.
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