Uploaded by SchoeningJohannes on Jun 5, 2008
Arbeitsgruppe Krüger
Intelligente Instrumentierte Umgebungen
Benutzerfreundliche intelligente Umgebungen, die durch innovative Softwaretechnologien kurz- und langfristige Lebensziele ihrer Bewohner sinnvoll
unterstützen.
Die in hoher Geschwindigkeit fortschreitende Miniaturisierung von Rechner, Sensorik und Aktorik sowie ihre zunehmende Vernetzung durch Internettechnologien, führt in Industrienationen zu einer zunehmenden Instrumentierung von Umgebungen durch Monitore, Kameras, drahtlose Internetzugangspunkte und Sensorik verschiedenster Art. Diese Entwicklung ist in allen unseren Lebensbereichen, sei es im Arbeitsumfeld, in unseren Wohnungen oder in öffentlichen Räumen zu beobachtenund wird zumeist vorwiegend durch einzelne Interessensgruppen voran getrieben. Die so entstehenden hochgradig instrumentierten Umgebungen können daher ihr volles positives Potenzial für die meisten Benutzer der Umgebung im besten Fall ausschöpfen, im schlimmsten Fall sind sogar nur negative Auswirkungen zu befürchten. Beispielsweise ist sicher davon auszugehen, dass in wenigen Jahren elektronische Schilder/Displays viele öffentliche Plätze dominieren und einzig zum Zwecke der Werbung eingesetzt werden. Passen sich solche Umgebungen nicht ihren Benutzern an und bieten diesen über die reine Werbung nicht weiteren Nutzen, z.B., durch die Unterstützung von Bürgeraktivitäten und -gemeinschaften, besteht die Gefahr, dass diese diese auf Ablehnung stoßen und damit zum Scheitern verurteilt sein werden.
An dieser Stelle sind benutzerfreundliche innovative Interaktions- und Präsentationskonzepte gefragt, so dass die individuellen Interessen von Einzelnen mit den Interessen der Gemeinschaft in einer instrumentierten Umgebung erfolgreich koexistieren können. Des Weiteren werden Softwaretechnologien benötigt, die die Installation, den Betrieb und die Erweiterung von instrumentierten Umgebungen durch Laien möglich macht. Bei diesen Forschungszielen muss aber stets der Mensch als Benutzer im Mittelpunkt stehen. Trotz hoher Innvoationsraten muss gewährleistet sein, dass Benutzer instrumentierte Umgebungen kontrollieren und verstehen können. Instrumentierte Umgebungen müssen so konzipiert und entwickelt werden, dass sie sich den kognitiven Fähigkeiten der Benutzer dynamisch und situativ anpassen.
Mehr Informationen:
http://ifgi.uni-muenster.de/deutsch/index.php?option=com_content&task=vie...
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