Mit Presseaussendung des österreichischen Parlaments vom 29.2.2008 (Link unten) wurde auf Veranstaltungen zum Frauentag 2008 hingewiesen.
Die Veranstaltung am 7. März wollte ich nun als Vater mit meinem Sohn (13) besuchen um ihm die Errungenschaften der Gleichberechtigung auf demokratiepolitischer Ebene näher zu bringen. Unverzüglich wurde um drei (der notwendigen) Einladungen ersucht.
Was dann passierte spottete jeder Beschreibung: Männer waren nicht zugelassen!
Unter dem Titel "Frauen feiern grenzenlos" wurde dort, auf Kosten des Steuerzahlers, nicht nur an den jahrzehntelangen Kampf von Frauen um Gleichberechtigung erinnert, auch zahlreiche internationale Kunst- und Hilfsorganisationen präsentieren ihre Arbeit. Dazu zählen etwa der Verein für arabische Frauen, die Afrikanische Frauenorganisation und Ärzte ohne Grenzen.
Nach der Plakataktion der Frauenministerin Bures (SPÖ) vom Dezember 2007, die Familienväter pauschal als potentielle Gewalttäter, Frauen und Kinder als Opfer in Schutzkleidung dargestellt hatte, war sowieso interessant, wie der Frauentag 2008 ablaufen würde ( http://www.aoef.at/aktuell/verliebt.jpg ).
Um wenigstens herauszufinden, ob die Führungen durchs Hohe Haus mit spezieller Ausrichtung auf von Frauen erreichtes für einen 13-Jährigen angemessen durchgeführt werden, immerhin möchte man sein Kind keinen Anfeindungen aussetzen, wurde am 4.3.2008 um 17 Uhr eine der Führungen für die keine Einladung notwendig war besucht.
Kaum erwähnenswert, auch dazu wollte man keine Männer mitnehmen.
Nach Hinweisen auf diverse Gleichbehandlungsbestimmungen, zB die EU-Gleichbehandlungsrichtlinie 2004/113/EG, für deren Umsetzung Österreich drei Jahre Zeit hatte, und dass man sich schließlich im Parlament befände, der höchsten "öffentlichen Behörde" der Republik, sowie gleichzeitiger Bildung einer Schlange vor dem Kartenschalter durften dann doch Männer mitgehen. Allerdings nicht ohne neue Überraschung: Männer hatten zu bezahlen, Frauen nicht.
Nach den Erlebnissen mit den beiden Nationalratspräsidentinnen und mit der einen oder anderen Dame die an der Führung teilnahm, werde ich meinem Sohn diese Veranstaltungen ersparen. Als Mann kann er ohnehin nicht auf Förderungen zählen, da wird nach Leistung, nicht nach Quoten beurteilt.
Welcherart Protagonisten da auf Allgemeinkosten tätig sind, die die Gesellschaft mit Hilfe der sexuellen Diskriminierung zu verbessern suchen, bleibt dahingestellt. In der Vergangenheit war für dieses Gedankengut jedenfalls kein Platz. Was treibt Menschen an, die in höchster Position zwar nach Gesetzen und Quoten(!) zur Gleichbehandlung der Geschlechter rufen, im Tagesgeschäft aber keinen Gedanken an deren Einhaltung verschwenden.
Man darf gespannt sein, ob Kritik am Vorgehen der Nationalratspräsidentin(nen) und der Frauenministerin als "Diskriminierung" auf Grund des Geschlechts gewertet wird.
Presseaussendung 0168: http://www.parlament.gv.at/PG/PR/JAHR_2008/PK0168/PK0168.shtml
EU-Gleichbehandlungsrichtline 2004/113/EG:
http://www.bmwa.gv.at/NR/rdonlyres/542418EF-E4ED-413A-AB8C-E0D281611A33/0/RL2...
Es handelte sich um eine öffentliche Veranstaltungen bei der ein ORF-Team interviewt und gefilmt hatte.
Neben Bundesheer, späterem Pensionsantrittsalter, Quotenregelungen bei Medizinstudium-Einstufungstest auch noch das. Eine Sauerei, und eine Gefährdung des sozialen Friedens sowie der Demokratie an sich in Österreich!
obsoletVienna 4 years ago 11
frauen sollen auch länger arbeiten, sie haben ja auch eine höhere Lebenserwartung^^
Seppl88 3 years ago 8