Hier sehen Sie die neuesten Kandidaten von Japans Polizeiakademie, schnüffelnd und bellend, bei ihren Abschlussprüfungen in der westlichen Präfektur Nara.
Bis ins Finale schafften es nur 32 Hunde, einschließlich Momo, ein langhaariger Chihuahua.
Sie ist nun Japans erster und vielleicht weltweit einziger Chihuahua-Polizeihund.
Momo war sehr gut im Such- und Rettungstest. Sie fand eine Person innerhalb von fünf Minuten, deren Duft sie vorher kurz gerochen hatte.
Nur knapp über drei Kilogramm schwer, wird Momo unter anderem bei Rettungsaktionen nach Erdbeben eingesetzt werden. Dank ihres dünnen Körpers könnte sie an Stellen gelangen, die für normale Rettungshunde -meistens deutsche Schäferhunde- zu eng sind.
[Keiko Matsuyoshi, Momos Besitzerin]:
„Ich denke, es gibt Situationen, wo kleine Hunde nützlich sind. Ich möchte mit dem Training fortfahren."
Als Belohnung für die besten Resultate bei den Tests, kochte Momos Besitzerin ihr Lieblingsessen -in Tomaten gedünstete Hühnerbrust.
Momo wird erst nach Neujahr zu arbeiten beginnen und ihr Vertrag läuft mindestens ein Jahr -- was in Hundejahren gerechnet eine sehr lange Zeit ist.
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