„Attention Artaud ist eine hell groteske Reflexion über das Delirium von Sein und Schein in den Künsten und im Leben des Theater-Genius Artaud. Es spielt die Musik von Erik Satie und von Wolfgang Rihm eine gewichtige Rolle, wie zum Beispiel die von Artaud inspirierten Kompositionen Rihms SCHWARZER TANZ.
Wir befinden uns an einem Ort, einer Mischung aus Labor und Kultkammer. Eine Kleingruppe von Artaudianern findet sich hier zusammen. Diese bemüht sich, mit Artauds Geist und Geistern Fühlung aufzunehmen. Man durchwandert in versuchter Trance oder exzessiver Aufrauschung die verschlungenen Pfade durch die brüchigen Welten Artauds. All diese Versuche verschmelzen Artauds Spähren-Erweiterungstechniken zu einem bizarren, heiter zirzensischen, skurill verzweifelten Reigen.
Attention Artaud ist ein Forschungsprojekt in Zusammenarbeit mit dem IPF Institute for the Performing Arts and Film der Zürcher Hochschule der Künste. Attention Artaud ist Bestandteil der Schmerz-Séance.
Mit: Alicia Aumüller, Daniela Britt, Heike Marianne Götze, Anna Mäder, Ann-Kathrin Studer, Benjamin Mathis, Lou Bihler, Lukas Kubik, Thomas Luz, Krunoslav Sebrek, Simon Helbling und Special Guest Hanspeter Müller-Drossart
Regie: Stephan Müller
Tanz: Joachim Schloemer
Raum: Alexander Stierli
Licht: Gioia Scanzi
Kostüm: Carla Caminati
Sound: Thomas Luz
Dramaturgie: Benno Wirz
schwach um nicht zu sagen dumm. Nie was von Artaud gehört.
ruzickaw 2 months ago
i don't speak German very well any more but i actually understand the play i think you guys did this amazingly - the whole Artaudian "universal language" thing worked really well :)
beltingtokra 2 years ago