metro vom 13.2.2007, VJ: Stephan Bruckner
Die Lage der Kreativwirtschaft ist Prekär. Konservative Strukturen wie Fixanstellung eine Seltenheit. Die Hälfte der Arbeitskräfte arbeiten selbstständig in Kleinstunternehmen von 1 bis 2 Mann. Eigenverantwortung und Selbstverwirklichung, die häufig durch Selbstausbeutung erkauft. Über 150 tausend Menschen sind in Wien in den sogenannten Creative Industries tätig und von diesen Problemen wenigstens indirekt betroffen. Kein Grund eine Weltuntergangsszenario zu spinnen. Die sogenannten digitalen Bohemians verzichten dankend auf einen Anstellungsvertrag und verwirklichen mittels neuer Technologien den alten Traum vom selbstbestimmten Arbeiten.
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