Gérard Souzay sings "Um Mitternacht"
by Hugo Wolf
Dalton Baldwin, piano
Eduard Mörike
Um Mitternacht
Gelassen stieg die Nacht an Land,
lehnt träumend an der Berge Wand;
ihr Auge sieht die goldne Waage nun
der Zeit in gleichen Schalen stille ruhn. Und kecker rauschen die Quellen hervor, sie singen der Mutter, der Nacht, ins Ohr vom Tage, vom heute gewesenen Tage.
Das uralt alte Schlummerlied -
sie achtet's nicht, sie ist es müd;
ihr klingt des Himmels Bläue süßer noch,
der flücht'gen Stunden gleichgeschwungnes Joch. Doch immer behalten die Quellen das Wort, es singen die Wasser im Schlafe noch fort vom Tage, vom heute gewesenen Tage.
@dandelion1967 doch, ein bisschen langsam, aber noch eine eindringliche Melodie, nicht?
Hellskald 2 weeks ago
Laaaaaaaaaaaaangsaaaaaaaaaaaam
dandelion1967 1 month ago