Rund 2O OOO Zuschauer an beiden Donauufern verfolgen das traditionelle Fischerstechen, wie es aus dem 14. Jahrhundert von den alten Fischer- und Schifferzünften ueberliefert wird. Das den alten Rittersleuten nachempfundene Turnier ging aus einem uralten Fruehlingsbrauch hervor, der auf mythischen Vorstellungen des Mittelalters beruht und sich in der reichsstaedtischen Bluetezeit zum beliebten, weithin bekannten Volksbrauch entwickelte.
Zum „Wassermarsch" der Tambours starten die Akteure in ihren Zillen vom wuerttembergischen und bayerischen Donauufer zur Flussmitte hin, um ihren Zweikampf auszutragen. Dabei gilt es, den Gegner zwar nicht aus dem Sattel, sondern aus dem schmalen Stand ins Wasser zu stossen.
In der Regel treten 18 historisch kostuemierte Stecherpaare gegeneinander an. Sie verkoerpern zeitgeschichtliche Personen und Alt-Ulmer Originale. So duerfen beispielsweise Ulmer Spatz und Ulmer Schneider nicht fehlen. Nach etwa 4O Begegnungen in mehreren Durchgängen wird der Sieger unter den Trockengebliebenen ermittelt.
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