[D] Homburg-Erbach - Pfarrkirche Maria vom Frieden - Plenum zur Vorabendmesse [Turmaufnahme]

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Uploaded by on Aug 29, 2011

Turmaufnahme und Plenum zur Vorabendmesse in der katholischen Pfarrkirche Maria vom Frieden in Homburg-Erbach.

Disposition: H° - dis' - fis' - gis' - ais'
Läutedauer: 18.15 Uhr - 18.25 Uhr


Am 17. Dezember 1953 fand der erste Spatenstich eines Kirchenneubaus für die südliche Hälfte der Pfarrei St. Andreas - unserer Mutterpfarrei - statt: die Kirche Maria vom Frieden entsteht. Der Grundstein wurde am 22. August 1954 gelegt. Es ist der kirchliche Gedenktag "Maria Königin". 1954 wurde von Papst Pius XII. als marianisches Jahr des Friedens ausgerufen. Bereits ein Jahr nach der Grundsteinlegung konnte man Richtfest feiern und am 6. Mai 1956 konsekrierte Bischof Isidor Emanuel das Gotteshaus. In den drei Folgejahren wurden jeweils in Eigenleistung und ohne Baufirma das Pfarrhaus, das Schwesternhaus und der Kindergarten errichtet. Am 31. Mai 1960 wurde die Tochter erwachsen - das heißt, Maria vom Frieden wurde eigenständige Pfarrei. Maria ist die Patronin unserer Gemeinde.
Und so ist es nicht überraschend, wenn das große Glasfenster über dem Portal Maria mit Jesus und der Friedenstaube zeigt - ein Geschenk der Stadt Homburg. Eine 1960 vom Speyerer Künstler Günther Zeuner geschaffene Beton-Skulptur der Schutzmantelmadonna vor der Kirche, eine von St. Andreas gestiftete Figur in der Kirche, Darstellungen im Seitenfenster, beim Kreuzweg - sie ist allgegenwärtig.
Die Orgel im Chorraum der Kirche ist für das Zusammenwirken von Chor und Orchester ideal aufgestellt. Bei der notwendig gewordenen grundlegenden Sanierung des Instruments von 2006 bis 2008 hat Orgelbauer Thomas Gaida aus Wemmetsweiler eine gebrauchte Orgel an Stelle der alten in das vorhandene Gehäuse eingebaut. Mit dieser Maßnahme entstand unter Beibehaltung der gewagten architektonischen Lösung aus dem Jahr 1966 gleichsam eine neue Orgel, die technisch auf dem modernsten Stand ist und klanglich überzeugt.
(Quelle: Kirche Homburg)

Die Abnahme von 4 der 5 Glocken erfolgte Ende August 2008 wegen Kirchturmsanierung, wobei der alte Stahlglockenstuhl in einem sehr schlechten Zustand befand und das Mauerwerk Risse enthielt. Die größte Glocke verblieb wegen seines höheren Duchmessers im Turm, weil es nicht durch eines der Schallläden passte. Die gesamte Glockenstube mit Mauerwerk wurde komplett erneuert, ebenso die hölzernen Schallläden, sowie die seit September 2009 neu montierte Eichenholzglockenstuhl und die gesamte Elektronik plus neue Läutemotoren. Das Probeläuten fand Mitte Oktober 2009 statt, während am Allerheiligen dann um 12.00 Uhr erstmals alle Glocken nach der Heiligen Messe läuteten. Auch der Uhrschlag wurde neu errichtet. Dazu wurden im Glockenstuhl mehrere Lichtröhre als Beleuchtung verbaut, sowie eine abnehmbare Luke zum Glockenstuhl die mit der neuen Leiter verbunden ist. Die gesamte Läutemaschine wurde von der Herforder Elektromotoren-Werke (HEW) angebracht. Bei der Aufnahme schwankte der Glockenstuhl beim Einsetzen größerer Glocken.

Bedanken möchte ich mich beim Pfarrsekretär Dominik Schindler für die Zusage und für die Ermöglichung einer Aufnahme und an den Sakristan Thomas Karwoth, der mir den Schlüssel gab für den Turm.


DETAILINFORMATIONEN

--- GLOCKE 1: Christus ---
Schlagton: H°
Gewicht: 2860 kg
Durchmesser: Ø 164 cm
Metall: Bronze
Aufhängung: gerades Holzjoch
Glockengießerei: Otto in Bremen-Hemelingen
Gussjahr: 1965

--- GLOCKE 2: St. Thomas Morus ---
Schlagton: dis'
Gewicht: 1430 kg
Durchmesser: Ø 130 cm
Metall: Bronze
Aufhängung: gerades Holzjoch
Glockengießerei: Otto in Saarlouis
Gussjahr: 1960

--- GLOCKE 3: St. Maria ---
Schlagton: fis'
Gewicht: 810 kg
Durchmesser: Ø 109 cm
Metall: Bronze
Aufhängung: leicht gekröpftes Holzjoch
Glockengießerei: Otto in Saarlouis
Gussjahr: 1960

--- GLOCKE 4: St. Josef ---
Schlagton: gis'
Gewicht: 600 kg
Durchmesser: Ø 97 cm
Metall: Bronze
Aufhängung: leicht gekröpftes Holzjoch
Glockengießerei: Otto in Saarlouis
Gussjahr: 1960

--- GLOCKE 5: St. Bernadette Soubirous ---
Schlagton: ais'
Gewicht: 520 kg
Durchmesser: Ø 90 cm
Metall: Bronze
Aufhängung: leicht gekröpftes Holzjoch
Glockengießerei: Otto in Saarlouis
Gussjahr: 1960


Kamera: JVC GR-DVL 30 (ohne Stativ)
Tonaufnahme: Zoom H4n (mit Stativ)
Auflösung: 640 x 480 (4:3)
Aufnahmedatum: 27.08.2011

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Uploader Comments (Turbofreak89)

  • Magnificent !

  • @fanacloche Merci :-)

  • Das gleiche Motiv wie in der Saarlouiser Pfarrkirche "Hl. Dreifaltigkeit", nur um einen Halbton erhöht. Die Glocken stammen auch aus der selben Gießerei. Ein tolles Motiv finde ich...

  • @88thehitman So ist es :-) Einfach ein geiles Geläute meiner damaligen Heimatpfarrkirche.

  • @Turbofreak89 Ja! Das Geläut der Saarlouiser Dreifaltigkeitskirche erkenne ich auch unter 1000 anderen wieder :-)

  • @88thehitman Stimmt genau ;-)

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All Comments (38)

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  • @Turbofreak89 Das einmalige an dem Geläut sind diese ganz besonderen Klöppelanschäge! Einfach echt toll!

  • @duidelijkluid Lies mal den Kommentar von Engerlingraucher bitte. Das Motiv ist allerseits bekannt.

  • Durrippe ???

    Aber ein interessantes Motiv !

  • @Engerlingraucher Ja,das stimmt. Hab ich hinterher auch gemerkt,als sie alleine ausgeläutet hat. Womöglich dachte ichs nur,weil sie zur nächsthöheren in einer ziemlich reinen Terz gestimmt ist. Tja...sellerie,man kann sich auch mal irren... X-)

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