Kriege waren und sind Schrittmacher der Kartografie und des massenhaften Einsatzes von Karten. Wer kämpft, braucht Karten, und wer siegen will, erst recht. So galt das detaillierteste und umfangreichste Kartenprojekt, das jemals in Angriff genommen wurde, der Vorbereitung und Durchführung der Landung alliierter Truppen in der Normandie im Sommer 1944. Die Produktion von 18 Millionen Karten für die Invasion schaffte eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der Operation D-Day.
Die Dokumentation rekonstruiert die spannende Entstehungsgeschichte der D-Day Invasion Map. Die Aufgabe der Kartografen bestand darin, eine detaillierte Darstellung der Küste der Normandie als entscheidende Voraussetzung für das Gelingen der Operation Overlord zu erstellen. Die bereits existierenden Karten waren ungenau oder veraltet, und so mussten heimlich zusätzliche Informationen beschafft werden.
M. Duchesse, einem Mitglied der französischen Résistance, gelang es, eine geheime Karte mit genauen Informationen über Hitlers Pläne zum Atlantikwall aus der deutschen Militärkommandantur in Caen zu entwenden und sie nach England zu schmuggeln. Dort wurde sie sogleich an Lord Louis Mountbatten weitergeleitet, der die Vorbereitungen der Invasion koordinierte.
Nachdem Churchill über Hitlers Atlantikwall-Pläne informiert war, initiierte er im Sommer 1942 das größte Top-secret-Kartenprojekt in der Geschichte des Zweiten Weltkrieges, die Operation Benson. Speziell ausgebildete Piloten schossen mehrere tausend Fotos von allen Küstenabschnitten, und viele mussten bei diesem gefährlichen Unterfangen ihr Leben lassen. Kartografen übertrugen die topografischen Informationen der Fotos auf die D-Day Invasion Map.
Die englische Bevölkerung wurde zudem über Radio BBC aufgerufen, alle Landkarten und selbst Postkarten mit Darstellungen der französischen Küste aus ihrem Besitz zur Verfügung zu stellen. Jedes nur erdenkliche Detail sollte bei der Erstellung der D-Day Invasion Map berücksichtigt werden. Im Juni 1944 war die Karte fertig und ging in Produktion.
Überall der selbe blödsinnige Krach " im Hintergrund", was soll das, jeder Idiot kann so einen Synthesizer Krach erzeugen und wo man hinhört wird man von dem selben Scheiß terrorisiert. Kulturindustrie: viel Krach um nix, inhaltslose Kraftmeierei. Genauso wie der ständig wachsende Terror im Fernsehen, ob bei Spiegel TV, Arte, Phönix oder RTL. Es gilt: je mehr Krach("Musik"- Synthesizer Gedudel ), Bildschnitte, Blitze, schneller Bildlauf desto weniger Inhalt."Fun ist ein Stahlbad" Adorno.
fixundfoxi68 3 months ago