Einmal als ich in den Bergen wanderte, kam ich auf die Kruppe eines Felsens, und als ich mich auf den höchsten Felsen setzte, um auszuruhen und hinauszuschauen übers Tal, da sah ich ein Nest in den Zweigen eines Baums. Die jungen Vögel im Nest schrien laut. Dann sah ich, wie die Vogelmutter zurückkam mit Futter für ihre Jungen. Als sie den Laut ihrer Schwingen hörten und ihre nahe Gegenwart fühlten, schrien sie umso lauter und öffneten ihre Schnäbel weit. Aber nachdem die Vogelmutter sie gefüttert hatte und wieder fortgeflogen war, waren sie still. Ich kletterte hinunter um es aus größerer Nähe zu sehen und sah, daß die kürzlich ausgeschlüpften Vögel ihre Augen noch nicht geöffnet hatten. Ohne überhaupt ihre Mutter sehen zu können, hatten sie die Schnäbel geöffnet und um Futter gebettelt, immer wenn sie sich näherte.
DHARMA:
Diese winzigen Vögel sagten nicht: "Wir werden nicht eher unsre Schnäbel öffnen, als bis wir unsre Mutter klar sehen können und auch sehen können, was für eine Art Futter sie uns anbietet. Vielleicht ist es ja gar nicht unsre Mutter, sondern irgendein gefährlicher Feind. Und wer weiß, ob das auch wirkliche Nahrung ist oder etwa irgendeine Sorte Gift, das uns gefüttert wird?" Wenn sie so nachgedacht hätten, würden sie niemals zur Entdeckung der Wahrheit gelangt sein. Bevor sie noch hätten die Augen öffnen können, wären sie verhungert. Aber sie überließen sich nicht solchen Zweifeln über die Gegenwart und Liebe ihrer Mutter und darum, nach wenigen Tagen, durften sie ihre Augen öffnen und sich daran erfreuen, sie bei sich zu sehen. Tag für Tag wurden sie stärker und wuchsen hinein in die Gestalt ihrer Mutter und die Ähnlichkeit mit ihr, und bald waren sie imstande sich aufzuschwingen in die Freiheit der Himmel.
Wir Menschen denken oft von uns, wir wären die bedeutendsten Lebewesen, aber haben wir nichts zu lernen von diesen ganz gewöhnlichen Vögeln?
Wir hinterfragen oft die Realität und liebevolle Natur Gottes. Aber der Meister sagte: "Gesegnet sind die, welche nicht sehen und doch glauben."
Wannimmer wir unsre Herzen Gott auftun, erhalten wir geistige Nahrung und wachsen mehr und mehr in die Ähnlichkeit mit Gott hinein, bis wir geistige Reife erreichen. Und dann, wenn wir dann unser geistiges Auge öffnen und Gottes Gegenwart sehen, dann finden wir unbeschreiblichen und niemals endenden Segen.
P A R A B L E
the hungry birds
Once as I wandered in the mountains, I came upon an outcropping of rocks, and as I sat on the highest rock to rest and look out over the valley, I saw a nest in the branches of a tree. The young birds in the nest were crying
noisily. Then I saw how the mother bird returned with food for her young ones. When they heard the sound of her wings and felt her presence nearby, they cried all the more loudly and opened their beaks wide. But after the mother bird fed them and flew away again, they were quiet. Climbing down to look more closely, I saw that the newly hatched birds had not yet opened their eyes. Without even being able to see their mother, they opened their beaks and begged for nourishment whenever she approached.
DHARMA
These tiny birds did not say: We will not open our beaks
until we can see our mother clearly and also see what kind of food she offers. Perhaps it is not our mother at all but instead some dangerous enemy. And who knows if it is proper nourishment or some kind of poison that is being fed to us? If they had reasoned thus, they would never have discovered the truth. Before they were even strong enough to open their eyes, they would have starved to death. But they held no such doubts about the presence and love of their mother, and so after a few days, they opened their eyes and rejoiced to see her with them. Day by day they grew stronger and developed into
the form and likeness of the mother, and soon they were able to soar up into the freedom of the skies. We humans often think of ourselves as the greatest living beings, but do we not have something to learn from these common birds? We often question the reality and the loving nature of God. But the Master has said: Blessed are those who have not seen and yet believe. Whenever we open our
hearts to God, we receive spiritual nourishment and grow
more and more into the likeness of God until we reach spiritual maturity. And once we open our spiritual eyes and see Gods presence, we find indescribable and unending bliss.
Info: Ein Hindu findet Christus
http://www.hjp.ch/texte/Vorbild/HinduUndChristus.htm
Auch über 70 Jahre nach seinem Verschwinden im Tibet bleibt Sadhu Sundar Singh einer der einflussreichsten indischen Christen des 20. ...
Sadhu Sundar Singh
Sadhu: wörtlich "Armer", "der Entsagende"
Die Offenbarung des Sadhu Sundar Singh
http://www.mc-rall.de/zgsingh.htm
aah, I can't underrstand a word........are you sure this is learning german for beginners........
I hope it's german...whoops
lazymornings 3 years ago
Try to read it, I inserted the text in the description box. Otherwise: Back to Kindergarten!
(I'm smiling)
Steffenelis 3 years ago