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Ohne Ende

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Uploaded on Nov 7, 2010

Ohne Ende

Warst du schonmal jenseits dieses Hauses?
Gewiss.
Warst du jenseits dieser Straße?
Jenseits des Flusses?
Jenseits der Stadt?
Jenseits der Felder?
Jenseits der Berge?
Jenseits des Meeres?
Brich auf! Es wartet auf dich:
Die christlichen Mythen
Ich habe sie immer para.
Ziehe meine kosmischen Kräfte im Käfig zusammen.
Ihr seid es: Emanationen meines Ichs mit Emoticons mal so, mal so. Mal daher was anderswo. Weh-RTE. Wohnraum für mein koboldartiges -- oxidierte Kohle -- gepushtes Ego. Hat auch ordentlich Geld gekostet. Taub war mir, wie "Sehen statt hören" (eine Sendung), schon immer fremd, aber 8 bar.
Die Lunge unterhalb der Zunge.
Friss diese Fäuste, diese sarden Küsse.
Der Druck der Luft verhindert meine Blaxplosion ver-ein-bar mit Rhythmus. Es kaltet der Gestank. Seh X. Hör Y. Les YX. Los gleich. Aus, wer das wohl auf Stand-by mit A-Kraft und H-Bomben, also wer was auf sich hält, der kennt diesen Brennpunkt, diese Brennpunkte. Oh-weh-oh-weh, das Wehen beginnt mal wieder mit Name statt Nummer, macht mich zum Niemand. Das Fehlen des Obstes -- der Lastwagenfahrer klingelt (stereo), ich mach nicht auf, weil ich ein böser Junge bin. Ein Zeitgenosse, der schon Fotos von euch braucht, um eure Gesichter zu sehen, verschanzt sich in einem Teil des Universums, um etwas über den zu lesen. Und das Doppelspaltexperiment verführt ihn dazu, durch den Spion zu lugen. Ich hab alles hier: Rock 'n Roll, Zigaretten, was zu essen -- nur kein Obst eben nicht. Wo's qualmt, lauert Gefahr.
Man raucht ja viel zu verkrampft dieser Tage! So ist es Brauch, den Rauch nur noch in Hinterhöfen engster, finstrer Gassen zu vernaschen. Auch dort wird Sparsamkeit zu höchstem Prinzip im Angesicht horrender Preise und der genüsslich über die Zunge gerollte Zug wird mit mondsüchtiger Manier erst schnell in Gefangenschaft genommen, bevor ein Militanter das Versteck erkannt, der doch im Moment gewähnt schon in der Gasse, und dann nur zaghaft wird die Kostbarkeit entlassen.
Den Schlagstockknüppel schmeichelnd mit der linken Hand. Auf der Uniform das „no smoking"-Zeichen. Seine Nase zuckte.
Rauch!
Sie war arm. Zum wievielten Mal hatte sie jetzt schon dieses beschissene Emblem auf die Uniform gelegt und die Folie draufgedruckt? Naja, sie hatte ja bald Feierabend und zuhause hatte sie noch zwei Luckies.
Das Schlagzeug drischt mir durchs Herz und lässt die Rauchringe zerplatzen und sie wehen davon, zerstäuben durch Druckdifferenz und Diffusionsdruck. Reden ist silbrig wie Lügen, Schweigen hingegen die goldene Wahrheit. Rauchen stellt einen Kommunikationsersatz dar und kann nicht adäquat ersetzt werden, vor allem alleine und man kann ja schließlich nicht unentwegt schlafen.
Neurotransmitter zum Denken und Fühlen, Nikotin schubst den Nucleus accumbens immer wieder an, scheinbar ohne quantenmechanische Effekte; Wissen allein bringt mir keine vollkommene Erkenntnis, keine persönliche Entscheidungshilfe, glaube ich und es wird gleichzeitig immer schwieriger, nur das zu glauben, was man auch sieht.
Die Zigarette erglüht zum wiederholten Male. Exzentrisch versuche ich, an zwei Punkten eine geschlossene Schnur locker festzuhalten und die Schnur von innen zu ihren weit entferntesten möglichen Punkten zu führen. Das ganze natürlich im Geiste. Und ich frage mich, heißt es nun Heureka oder Halleluja?
Naja, ich eiere halt mit euch allen um die Sonne herum und drehe mich im Kreis. Jedesmal aufs Neue eine schwere Prüfung. Und manchmal, wenn man es schafft, sich zurückzulehnen, die Beine hochzulegen, wie ein Wissenschaftler nach getaner Arbeit, hat es die Leichtigkeit von ganz großem Kino. Nur, dass ich in meinem Kino rauchen kann.
Dann darf sogar Gott auch mal kein Solipsist sein!
Ich weiß, ich bin genug im Kopf herumspaziert und glaube, ich sollte jetzt mal rausgehen und wirklich einen Spaziergang machen!
Ich kam aus dem Wald zurück mit Pilzen, mit Fichtenreizkern. Habe ihn gesehen, den Kobold und auch den witzigen Förster.
Der Kopf des Kobolds ist kalt.
Zu einem warmen Platz
Kommt er bald.
Jetzt hat er ihn erreicht.
Er macht noch einen Satz,
Er ist da: Im Wald.
Des Försters Axt nach hinten weicht,
Er wird ganz fahl;
Der Kopf des Kobolds war einmal.

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