11.06.2010 - Die von der Bundesregierung vorgelegte Kleinen Novelle des Filmförderungsgesetzes, bei der es um die Rahmenbedingungen der Filmproduktion geht und ohne die in Deutschland überhaupt keine Kinofilme mehr gedereht werden würden, enthält eine Reihe von handwerklichen Fehlern. Diese betreffen die Ungleichbehandlung von öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsendern sowie die Intransparenz der Bemessungsgrundlage der Abgaben. Filmproduktionen allein auf marktwirtschaftlicher Grundlage wären aufgrund der Übermacht von Hollywood-Produktionen einfach nicht zu machen.
Wer alle paar Monate mal eine wenigminütige Rede im Bundestag hält, sollte diese wenigstens ein wenig frei können.
MarkusW1983 1 year ago
Der Film heißt "KeinOhrHasen" und nicht: "KLEINOhrHasen"! ;-) Wenn man schon abliest...
opolio 1 year ago
Dieser in der Rede mitschwingende Nationalgedanke gefällt mir überhaupt nicht!
Es gibt sicherlich gute Filme, aber dieses Gesetz halte ich dennoch für unnütz; da gibt es deutlich wichtigeres, als einfache Unterhaltung - politisch oder gesellschaftlich relevante Dokumentationen kommen allgemein in Kino und Fernsehen zu kurz, man sollte die Bildung fördern, anstelle von angeblichen Kulturgütern; und mit guten Ideen kann sich ein Autor in der Regel auch zu einem großen Filmstudio begeben!
TheFoxue 1 year ago