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Finanzkrise und Deregulierung

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Uploaded by on Oct 16, 2008

14.10.08 1. Fernsehprogramm (Deutschland) Egal, ob auf dem Finanz- oder Arbeitsmarkt: Das Allheilmittel der vergangenen Jahre hieß Deregulierung. Weg mit staatlichen Vorschriften, der Markt regelt sich selbst - so geht Reformpolitik.

Aber jetzt haben die freien Finanzmärkte verrückt gespielt. Viele sind aus allen Wolken gefallen. Und müssen ausgerechnet ihrem ärgsten Gegner recht geben: Oskar Lafontaine.
Die Mahner von damals: Lafontaine und Flassbeck

Rückblende. Wir schreiben das Jahr 1998, Oskar Lafontaine wird Finanzminister der rot-grünen Bundesregierung. Er will schon damals die internationalen Finanzmärkte regulieren und Devisen-Spekulation eindämmen.

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Top Comments

  • Widerlich wie Lafontaine heute in der Presse kritisiert wird, als "davongelaufener Finanzminister".. Das SPD-Pack ist damals Schröder gefolgt. Wären Lafontaines Vorschläge angenommen wurden wäre das ein Segen für Deutschland gewesen. Aber alle bezeichnen ihn als "Spinner" ohne zu wissen, was sie da sagen.

  • Es wird mir Angst und Bange, wenn ich sehe wer in der Welt die Fäden in der Hand hält und wie diese Marionetten von Union, FDP, SPD und Grünen, dazu tanzen und uns im Berliner Puppentheater Demokratie vorgaukeln. Es muss auf der ganzen Welt endlich der Linksruck kommen, sonst sehe ich schwarz für die Zukunft. Ich appelliere an alle Leser meines Beitrags - überlegen Sie genau wem sie ihre Stimme geben.

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All Comments (23)

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  • hm miau wer will camen

  • das kapital muss frei sein? unsinn! die massen müssen endlich befreit werden von wirtschaftlichem zwang. in deutschland soll ich frei sein? solange es dem kapital möglich ist durch wirtschaftlichen druck menschen in "lohn und brot" zu zwingen wird es keine freiheit geben.

    peter kropotkin schrieb eine lehhrreiche lektüre: die eroberung des brotes

  • @antifafubel In der Tat. Die englische Sun (Das Äquivalent zur Bildzeitung auf der Britischen Insel) bezeichnete ihn einst als "gefährlichsten Mann Europas" und in Deutschland kam er nicht besser weg.

  • Nun, vielleicht bringt Stuttgart oder ggf. Gorleben, mal ein wenig Bewegung in das politisch schläfrige Volk! Man darf hoffen. Denn eine Demokratie, die nicht jeden Tag aufs Neue verteidigt wird, wird untergehen! Deshalb schon, weil sie überall ihre Feinde hat, mehr und mehr an den Schalthebeln der Macht! Werdet endlich wach und erhebt Euch, denn es ist wirklich schon spät geworden, weil bislang, nicht ernstzunehemendes Wehrhaftes zu vermelden war! Und sei es eine APO....!

  • @newpoliticon

    das ist einfach gutes altes orwell`sches Neusprech. So wie die Arbeitgeberinitiative "Neue soziale Marktwirtschaft", mit ihrem Slogan:"Sozial ist, was Arbeit schafft" - neoliberal motivierter Sozialstaatsabbau und Privatisierung von staatlichen Aufgaben bis zur Reaktorsicherheit und der Bankenaufsicht, Kranken- und Rentenversicherung (bekommen neue Spekulationsmittel), ja sogar Arbeitsvermittlung wird heute teilweise privatisiert, staatlich subventioniert (Statistikfälschung)...

  • @antifafubel Kann dir nur Recht geben!!!

  • Der Kapitalmarkt fickt sich selbst bis es zum Zusammenbruch kommt und die Menschen diesen Betrug merken. Aber dann ist vieles schon den Bach runder gegangen. Man sieht es an Griechenland.

  • Die von der D-Bank angestrebten 25 % Kapital-Rendite sind nichts anderes als ein Beutezug der Börse gegen das produktiv arbeitende Volk. Sowas verdient kein Lob sondern sollte geächtet sein!

    Frau Merkel benutzt in letzter Zeit auffallend oft die Begriffe "sozial verträglich" und "Soziale Marktwirtschaft" Eine Beschönigung für die Beutezüge gegen Arbeitnehmer! Denn Tatsache ist, dass die Arbeitnehmer-Abzocke in ganz Europa etabliert werden soll - dort wo es den Mindestlohn NOCH gibt!

  • guter Kommentar

  • Der Schröder war doch nur ein als Sozi getarnter Speichellecker der Lobbyisten. Der hat alles getan um Kanzler zu werden. Dazu muß man zunächst mal die Habenden bedienen. Im Prinzip war er nichts weiter als die Nachgeburt von Kohl. Wenn damals die CDU/CSU besser dagestanden hätte, wäre er eben bei denen gelandet. Der Mensch hat Verantwortung, Charakter und Ahnung mit persönlicher Machtgier aufgewogen. Couleur war ihm wurscht.

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