Nach der Pressekonferenz des 1.-Mai-Demo-Bündnisses herrscht bei der Linkspartei Entsetzen über die Äußerungen eines ihrer Mitglieder. Kirill Jermak, BVV-Mitglied in Lichtenberg und Anmelder der De...
Nach der Pressekonferenz des 1.-Mai-Demo-Bündnisses herrscht bei der Linkspartei Entsetzen über die Äußerungen eines ihrer Mitglieder. Kirill Jermak, BVV-Mitglied in Lichtenberg und Anmelder der Demo, hatte der Polizei teilweise faschistischen Korpsgeist unterstellt. Die Führung der Linkspartei war bemüht, sich von den Äußerungen ihres Jungpolitikers sowie von der Demo-Anmeldung zu distanzieren. Möglicher Hintergrund: Die Pressekonferenz zeigte deutlich, wer auf der revolutionären Demonstration morgen Abend das Sagen haben wird: selbst ernannte Autonome, Klassenkämpfer, Revolutionäre. Fünf von ihnen saßen auf einem Podium in einer Szene-Kneipe: Peter, der Sprecher der Autonomen, Georg Ismael von einer Schülerinitiative, Jonas Schiesser, Sprecher der Antifaschistisch Revolutionären Aktion Berlin, Markus Bernhardt vom Klassenkämpferischen Block und Michael Reiner, Sprecher von Free Mumia.
Ein Herr Peter von den Autonomen verkündete zum Freitag den Aufruhr in der Krise. Die linke Szene verspüre einen Aufschwung und habe Selbstvertrauen gesammelt. Er beanspruchte für die Demo polizeifreie Zonen und dass sich Polizeipräsident Dieter Glietsch nicht noch einmal in Kreuzberg sehen lasse. Seine Anwesenheit im vergangenen Jahr habe schließlich zum Gewaltausbruch geführt. Es war eine Provokation, sagte Peter und berichtete anschließend vom Freiheitskampf in Venezuela. Klassenkämpfer Markus Bernhardt, Mitglied im Deutschen Gewerkschaftsbund, fantasierte soziale Unruhen herbei und warnte die Polizeiführung: Das System ist gewalttätig. Und so wie es in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus.
Moderator Jonas Schiesser wurde deutlicher: Die Polizei sollte sich um 18 Uhr bei uns nicht blicken lassen!
Der eigentliche Protagonist saß hinten im Publikum: Kirill Jermak, 20 Jahre alt, Mitglied der Partei Die Linke und polizeibekannt als Straftäter links. Er stellte sich den Fragen der Journalisten. Reporter: Im Internet gibt es ein Mobilisierungs-Video zur Demo. Dort ist zu sehen, wie Polizisten attackiert werden. Jermak: Das kenne ich nicht. Aber es gibt genug Polizisten, die Demos brutal angreifen und auf alles einprügeln. Reporter: Auch auf Sie? Jermak: Auch ich habe schlechte Erfahrungen gemacht, bei der Demo am 6. Dezember in Lichtenberg um Beispiel. Das Problem sind die geschlossenen Einheiten. Bei ihnen herrscht ein faschistischer Korpsgeist. Reporter: Bei der Bereitschaftspolizei? Jermak: Ja, teilweise schon. Quelle: Berliner Morgenpost
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Warum lässt man so ein Fallobst gegen Broder antreten: unausgeglichen und peinlich. Warum bekommt so ein Würstchen überhaupt ein Sprachrohr, der ist noch halb in der Pubertät und hat nicht mal ne eigenständige Argumentation.
hm...ich mag broder nicht aber in seiner analyse über die krawallmacher hat er nicht ganz unrecht und ich finde es wirklich schade dass krawallmacher die linke szene in den dreck ziehen und dann als klientel der linksfraktion hingestellt werden...
In den 80er nahm ich einen Steinewerfer fest (Bürgerrecht,vorläufige Festnahme),es gab bei der Polizei große Verwirrung-der kriminelle Werfer war Polizist im Einsatz!Viele Beispiele wurden damals noch aufgedeckt!
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Broder: "Das ist ihr Fehler."