Wie so meist, wird umkreist, das Opferlamm
Die Waffen gezogen von des Räubers Stamm
Schleichen wir in Schatten, bis die Zeit ist reif
Wie ein Königsskorpion, sticht zu unser Schweif.
Die Deckung bietet Schutz, der Feind kommt immer näher
Liegen wir im Schmutz, und lauschen nach den Spähern
Sie geben uns das Zeichen, mit ihrem Schwerterklang
Sowas soll uns reichen, jetzt sind die Feinde dran.
Das stählerne Volk aus der Deckung geschossen
Mit Schwert und mit Schild, in Eisen gegossen.
Die hinteren Reihen heizen ihnen schon ein
Das Metall schimmert höllisch, im Flammenschein
Die Stürme der Magier heizen Flammen an
Bringen Inferno über jeden Mann.
Die Ritter der Front, stellen sich tapfer entgegen
Was auch immer da kommt, nichts wird sie bewegen
Das ist das Spiel, so wie wir es spielen
Auf Ruhm und Beute, werden wir es abzielen
Doch, was sagen unsere Feinde dazu?
Nichts von Bedeutung, denn sie spucken nur Blut!
Ein Lanzenstoß, direkt in ihr Herz
Soll ein Ende bringen, ihrem gellenden Schmerz.
Gleiten sie tot und erschlagen zur Erde
Sie ist scharlachrot, eine schaurige Zierde
Am Schluss entreißen wir ihnen Hab und Gut
In den Augen entflammt, eine ganz andre Glut
Ihr Leben verwirkt, das schafft bei uns Sympathie
Keine frage es birgt, eine gewisse Ironie
Zurück in die Schatten, so soll es sein
Lässt unser Trupp, die Toten allein!
Wir haben ihnen das Ende gebracht
Und ziehn uns zurück, in den Schatten der Nacht.
großartig, sehr beeindruckend
weirdOparade 1 year ago
@weirdOparade Vielen dank, zu viel der Ehre.
PestBeulen 1 year ago