Der Küchenchef des Chemiekonzerns Henkel kocht in der Armenküche des Franziskanerklosters. Ein Azubi vom IT-Unternehmen Mikado erklärt Senioren die Welt des Internets. Und das alles geht auf Kosten der Firma. "Corporate Volunteering" heißt dieses Konzept.
Die Idee kommt aus den USA und verspricht eine klassische Win-Win-Situation: Wenn ein Unternehmen die ehrenamtliche Arbeit eines Mitarbeiters fördert, profitiert nicht nur die soziale Einrichtung. Auch das Unternehmen selbst hat etwas davon. Denn ein Mitarbeiter, der sich von seinem Arbeitgeber bei seinem Ehrenamt unterstützt fühlt, ist umso motivierter beim Job in der Firma. Und ganz nebenbei polieren die Firmen so ihr Image auf. Henkel zum Beispiel ist das Ehrenamt seiner Mitarbeiter viel Geld wert. Der Lebensmittel- und Chemiekonzern investiert jährlich zwei Millionen Euro in das Programm "Miteinander im Team". Hier können Mitarbeiter für ihre soziale Tätigkeit finanzielle Unterstützung oder zusätzliche Urlaubstage beantragen. Aber "Corporate Volunteering" ist nicht nur Sache der Großen, hat Carmen Meyer erlebt. Auch immer mehr klein- und mittelständische Betriebe wie der IT-Spezialist Mikado aus Berlin leisten sich soziales Engagement.
heute bleibt die küche kalt, wir gehen heut zum wiener-wald!
UltraNose 3 years ago
Que bueno saber eso. :)
20062006AR 3 years ago