Im Wohnzimmer ist an der Außenwand hinter der Schrankwand ein Schimmelfleck entstanden. Vom Mieter wird beklagt, dass im Winter in allen Zimmern die Fensterscheiben stark anlaufen. Im Wohnzimmer befindet sich ein Gussradiator von geringer Fläche unmittelbar unter dem Fenster. Die Außenwand stellt damit den kältesten Punkt vom Raum dar. Hinter der Schrankwand kann keine Wärme zirkulieren. Es kondensiert sich die übermäßige Feuchte der Raumluft hinter der Schrankwand und führt auf organischem Material zum Schimmelpilz. Unmittelbar neben dem Geruchverschluss der Dusche konnte ich mit dem Protimeter mini 80 digits feststellen. Normal wären hier höchstens Höchstwerte bis 50 digits. Dies bedeutet, dass unter den Fliesen ein Wasserschaden vorliegt. Zum Vergleich: die Messwerte an der Wand auf den Fliesen betrugen etwa 18 digits. Die Wandfliesen sind also trocken und die Fußbodenfliesen sind übermäßig feucht.
Die Fußbodenfliesen vom Bad, die durchfeuchtet sind (der Estrich ist auch durchfeuchtet), geben diese Feuchtigkeit an die Raumluft ab. Die Raumluftfeuchtigkeit steigt an und gleicht sich in der gesamten Wohnung aus. Die erhöhte Raumluftfeuchte führt zu übermäßigem Kondensat an den Wänden. Die Wände durchfeuchten weiter und verlieren weiter an Dämmwirkung. So schaukelt sich das System auf und es kommt zu Schimmelpilz. So führt ein versteckter Wasserschaden zum Schimmelpilz
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