Uploaded by MusicMagazin on Jul 12, 2007
Aktienmarkt Unternehmen Trading von SelMcKenzie Selzer-McKenzie Trading
Investment an Unternehmen am Aktienmarkt
von Selzer-Mckenzie
Autor Selzer-McKenzie
Unsere Computersysteme überwachen permanent mehr als 4.000 Unternehmen aus 40 Aktienmärkten. Monatlich errechnen wir für alle Aktien mit einer Marktkapitalisierung von über einer Milliarde EUR einen individuellen Value-Score, welcher über die Bewertung eines Unternehmens Auskunft gibt. Extreme Über- und Unterbewertungen werden dadurch unmittelbar aufgezeigt. Für die Einzeltitelauswahl des SelMcKenzie kommen nur die jeweils günstigsten 10 Prozent unseres Aktien-Universums in Frage. So gewährleisten wir, dass ausschließlich unterbewertete Unternehmen im ValueQ-Selektionsprozess berücksichtigt werden. Eine breite internationale Ausrichtung des Portfolios kompensiert außerdem mögliche temporäre Value-Schwächeperioden in einzelnen Märkten.
Eine einfache internationale Diversifikation lässt sich jedoch weiter optimieren. Warum sollte man sich auch in Märkten engagieren, deren Kurspotential gering oder gar negativ ausfällt? Selbst ein erfolgreicher Stockpicker, welcher die Benchmark durch eine geschickte Aktienauswahl jährlich mehrere Prozentpunkte übertrifft, hätte in Japan von 1989 bis heute auf Grund der desaströsen Aktienmarktentwicklung kein Geld verdient. Es genügt leider nicht, in die richtigen Aktien zu investieren, wenn diese aus den falschen Ländern und Branchen stammen.
Unsere Studien belegen, dass es sich auch auf Markt-und Branchenebene auszahlt, auf günstig bewertete Investments zu setzen. So haben niedrig bewertete Aktienmärkte zukünftig das größte Potential, während überteuerte Märkte und Branchen zu Kursrückschlägen neigen. Die Value-Erkenntnisse lassen sich damit von
Unternehmensebene auf Branchen- und Länderebene übertragen: Value schlägt Growth und extrem hohe bzw. niedrige Bewertungsniveaus werden langfristig korrigiert („Mean Reversion"). Je extremer Fehlbewertungen auftreten, desto stärker fallen die Korrekturbewegungen aus. Dieser Zusammenhang wird am geglätteten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV10) des S&P500 von 1881 bis heute deutlich. In über 90 Prozent aller Untersuchungsperioden bewegt sich das KGV10 in einer Bandbreite von 10-20. Nur dreimal kletterte das KGV10 deutlich darüber: 1901, 1929 und 1966. Jedes dieser Jahre markiert bedeutende Höchststände des S&P500. Auf 1901 folgte eine Dekade der Kursstagnation, bevor ein Börsencrash den S&P500 um weitere 70 Prozent einbrechen ließ. Auf 1929 folgte der Crash des Jahrhunderts - real erreichte der S&P500 erst 1958 wieder das 1929er Kursniveau. Auch auf 1966 folgten niedrige Renditen: der S&P500 verlor in den folgenden 16 Jahren über 60 Prozent seines Wertes.
Zu all diesen Höchstständen glaubte man, dass alte Bewertungsmaßstäbe nicht mehr gelten würden. Vor rund 100 Jahren wurden Hochgeschwindigkeitszüge, die kostengünstigere Massenproduktion und die Verbreitung des Telefons angeführt. 1929 schienen Monopole und zahlreiche technologischen Neuerungen alte Bewertungsmaßstäbe außer Kraft zu setzen. Auch in den 60er Jahren klangen höhere Bewertungen in Folge eines verbesserten Wirtschaftsverständnisses, der Abkehr vom Goldstandard oder den produktivitätssteigernden Auswirkungen der ersten Computer nachvollziehbar. Doch die Mehrzahl der Investoren irrte: sowohl Bewertungsniveaus als auch Gewinn- und Produktivitätswachstumsraten kehrten letztendlich immer wieder zu ihren historischen Durchschnittswerten zurück. Auch aktuell sehen wir in den USA ein KGV10 von über 25. Eine Rückkeh
zu alten Bewertungsmaßstäben wird ohne Rückschläge kaum möglich sein. Hohe Erträge sind im US-Markt daher nicht zu erwarten - ein gefährliches Umfeld für benchmarknahe Strategien mit hohem US-Anteil.
Während hohe KGV10 und „neue Bewertungswelten" stets niedrige Renditen ankündigten, folgten auf niedrige KGV10 und pessimistische Marktstimmungen langfristig überdurchschnittliche Wertsteigerungen. Im S&P5OO unterschritt das KGV10 nur dreimal den Wert von 10: 1917, 1932 und 1980. Jedes dieser Jahre markiert historische Tiefststände des S&P500 - hohe Renditen von durchschnittlich 10 Prozent p.a. folgten über die folgenden 15 Jahre! Dieser Zusammenhang lässt sich in zahlreichen weiteren Märkten und Branchen nachweisen.
aller Märkte beurteilen wir monatlich anhand verschiedener Fundamentalkennzahlen wie dem geglätteten KGV10, dem Markt-Buchwert- oder Markt-CashFlow-Verhältnis. Es werden nur solche Indikatoren berücksichtigt, deren Prognosekraft wir in eigenen Untersuchungen bestätigen konnten. Der SelMcKenzie investiert ausschließlich in Value-Unternehmen aus den zehn attraktivsten Ländern oder Branchen. Ein Optimierungsprozess gewährleistet, dass einzelne Märkte und Branchen umso höher im Portfolio gewichtet werden, je attraktiver ihre Bewertung ausfällt. Überteuerten Investments mit negativen Renditeerwartungen bleibt so der Weg ins Portfolio verwehrt.
Aktuell erscheinen bspw. Deutschland, Italien oder Korea noch vergleichsweise günstig - der SelMcKenzie investiert derzeit zu über 35% in Value-Aktien allein aus diesen Ländern. Gleichzeitig signalisiert die Bewertung Gefahren für die USA oder China - wir sind deshalb mit nicht einmal 3% in diesen Märkten engagiert.
Der SelMcKenzie generiert seine Outperformance somit aus drei unabhängigen Performance-Quellen: Selek-
tion unterbewerteter Aktien, value-basierte Länderalloka-tion und value-basierte Branchenallokation. Phasen unterdurchschnittlicher Wertentwicklung werden durch die drei verschiedenen Alphaquellen minimiert. Zahlreiche Portfoliorestriktionen gewährleisten außerdem eine permanent breite Diversifikation und verhindern Klumpenbildungen.
Menschliche Emotionen werden durch den quantitativen Ansatz ausgeschaltet und Investitionsentscheidungen objektiv nachvollziehbar gemacht. Die ValueQ-Strategie wird von uns permanent weiterentwickelt.
Weshalb gewöhnliche KGVs nichts taugen:
Langfristig bestimmt nur ein Faktor die zukünftigen Börsenkurse: die Entwicklung der Unternehmensgewinne. Leider besteht dieser Zusammenhang jedoch erst ab fünf bis zehn Jahren. In der Geschichte finden sich zahlreiche Perioden in denen Unternehmen überdurchschnittliche Gewinnwachstumsraten aufwiesen und die Kurse dennoch über Jahre hinweg fielen. Der Grund hierfür liegt in der geringen Aussagekraft aktueller Gewinne bzw. in ihrer hohen Volatilität. So konnten die S&P500-Unternehmen bspw. im Jahr 2003 doppelt so hohe Gewinne wie im Jahr 2002 verbuchen. Auf Grund dieser Schwankungsbreite ist es nicht verwunderlich, dass Börsenprognosen auf Basis aktueller Gewinne und aktueller KGVs nichts taugen. Investoren können sich jedoch ein Phänomen zu Nutze machen. Langfristig wachsen die Unternehmensgewinne auf Grund von Konkurrenz relativ stetig - im amerikanischen Markt von 1871-2007 bspw. real um jährlich 1,6%. Die Konsequenz ist naheliegend: um zu beurteilen, ob ein Markt günstig oder teuer ist, sollte man nicht auf das aktuelle Gewinnniveau schauen. Sinnvoller ist es zu bewerten, wie ein Markt im Verhältnis zu seinem langfristigen Trendwachstum bewertet ist (KGV10). Diese Adjustierung erlaubt verlässlichere Aussagen.
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hmschnüffel gibts den keinen hier der mit mir chatten mag bin so gelangweilt
KyleIHernandezr 1 year ago
crappy voice and pictures. And did it say "open bracket", "close bracket"? lol
JimBlock999 3 years ago
Scheiß Stimme.
NetzKaiser 3 years ago