Deutschland, 1942: Die nahende Deportation des jüdischen Nachbarsjungen David Silberstein und seiner Familie kann der kleine Heinrich nicht verstehen. Als ihm seine Mutter tröstend erklärt, David fahre nur ins "Spielzeugland", verschwindet Heinrich über Nacht ...
Deutschland, 1942: Wie soll Marianne Meißner ihrem Sohn Heinrich die bevorstehende Deportation des jüdischen Nachbarsjungen David Silberstein und seiner Familie erklären? Als ihr die Idee kommt, ihrem Sohn zu erzählen, dass David nur ins "Spielzeugland" fahre, ist Heinrich am nächsten Morgen verschwunden. Entschlossen, seinem besten Freund ins Land der Spielzeuge und Riesenteddys zu folgen, hat Heinrich sich davongeschlichen.
Die fieberhafte Suche von Frau Meißner führt sie zum Bahnhof, wo der Zug mit den Deportierten noch steht. Als ihr zwei SS-Männer den Waggon öffnen, in denen die Silbersteins eingepfercht sind, ist Heinrich nicht zu finden. Mit großen Augen schaut sie jedoch der kleine David an ...
Der Film "Spielzeugland" von Regisseur Jochen Alexander Freydank wurde 2009 unter anderem mit dem Oscar für den besten Kurzfilm ausgezeichnet.
Regisseur Jochen Alexander Freydank wurde 1967 in Ostberlin geboren. Nach mehreren erfolglosen Bewerbungen für Filmhochschulen arbeitete er zunächst als Cutter, Regieassistent und Drehbuchautor. Anschließend gründete er seine eigene Produktionsfirma "Mephisto Film". "Spielzeugland" ist bereits Freydanks vierter Kurzfilm. Zwei Jahre hat er gebraucht, um das Geld für sein Projekt zu sammeln. Mit einem Budget von gerade 30.000 Euro drehte er fünf Tage an Originalschauplätzen in Berlin und Brandenburg. Sein oscarprämierter Film wurde mit 17 nationalen und internationalen Preisen bedacht.
@MelliundVannihX3 sind wir nicht in einer klasse?:D
Crazydancer4205 3 weeks ago
in der schule hat der kaum interessiert, aber so voll traurig :(
MelliundVannihX3 3 weeks ago
den haben wir in der schule geguckt :D aber ist echt sehr traurig :(
Crazydancer4205 3 weeks ago
Eine Kritik zu diesem Kurzfilm findet ihr auf unserem YT - Channel FilmKritikArthouse.
Vorweg aber schon einmal: Der Film ist zu empfehlen und bei 14 Minuten kann man sich den ja einfach mal anschauen! :)
FilmKritikArthouse 2 months ago