Bullfrog - Album: Bullfrog 1976

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Uploaded by on Dec 3, 2011

BULLFROG were born in Munich in 1973. Their brand of krautrock, featuring mostly guitar and some mean organ play, is rather melodious and a bit reminiscent of German art rockers JANE. Their latest incarnation consisted of keyboardist Harald Kaltenecker, guitarist Sebastian Leitner, bassist Vincent Trost, drummer Ali Halmatoglu and vocalist Gerd Hoch (who committed suicide in the summer of '95).Their first (eponymous) album didn't break any grounds but their second, "High in Spirit" ('77) boasted a much better production and thus brought the band a sizeable following both in Germany and in the US. It also gathered quite a huge fan base in Portugal where the album managed to relegate both ABBA and PINK FLOYD to second and third place on the local charts. Encouraged by the warm reception, they toured a great deal and finally released a third LP in 1980, "Second Wind", their most accomplished work to date. They were gathering material for a fourth when dissension grew amongst the ranks and brought an end to their reunion. Recommended for collectors of early krautrock.


Bullfrog (Frankfurt) - 4 Alben

li Halmatoglu, ein in der damaligen Münchner Musikszene etablierter und anerkannter Schlagzeuger wurde von dem Inhaber einer Kinokette 1973 beauftragt, eine Band zusammenzustellen. Schnell stand die "Kerntruppe" fest Sebastian Leitner, Gitarre - Harald Kaltenecker, Keyboards - Vincent Trost († 2006), Bass - Gerd Hoch († 1995), Gesang. Ali Halmatoglu selbst wurde der erste Drummer der Band, er blieb der Band jedoch nicht lange erhalten

Seine Nachfolger wurden erst Seppl Niemayer (ging dann zu OCTOPUS), danach Bruno Perosa . Auch er lebte zusammen mit den anderen Gruppenmitgliedern in der musikalischen Wohngemeinschaft der schon fast legendären „Dampfmolkerei" des 300-Seelen-Ortes Burkhards. In dieser Besetzung ging es 1976 in CONNY'S Studio von Conny Plank. Der war begeistert von den Demos und empfahl sie prompt dem Chef der Plattenfirma Sky Records in Hamburg. Ein Plattenvertrag wurde unterzeichnet und das erste Album eingespielt, das im Herbst 1976 erschien. Das äußere Erscheinungsbild dieser Veröffentlichung fand große Beachtung, denn das Plattencover gestaltete der japanische Maler und Künstler Aoi Fujimoto aus Tokyo.

Das erste BULLFROG -- Album war sehr erfolgreich und erschien parallel zur deutschen Veröffentlichung ebenfalls bei der US-Kompanie Anuit Couptis.

1978 erschien Album Nr. 2, „High in Spirits" der fünf Profi-Rocker vom Main. Man merkte deutlich, die Gruppe hatte sich weiterentwickelt und gleichzeitig am Erfolgsrezept der ersten Platte festgehalten. Wieder wurde das Cover vom japanischen Maler Aoi Fujimoto gestaltet. Einzige Änderung: Produzent Robert T. Wimmer wurde hinzugezogen. Wieder ein starkes Album! Hervorzuheben wäre der Song „Be yourself", einer gefühlvollen Ballade, bei der Sänger Gerd Hoch sein rauhes Whisky-Organ voll aussingen konnte. Das besondere an der Platte: Beim Abschlusstitel „L.A. Police No.55" -- erzählt die Geschichte eines Bankraubes -- holte sich Bullfrog den kompletten singenden Fußballverein von Hiltpoltstein (Bayern) ins Studio. Die Verbundenheit der Gruppe zur Wahlheimat dokumentiert gerade diese LP. Die Rückseite des Plattencovers zeigt den Dorfschmied des Ortes Burkhards. Zusammen mit den BULLFROG-Musikern „bearbeitet" er eine Gitarre auf seinem Amboss. Dieses Foto schmückt auch die Singleauskopplung „Bey yourself".

Mit der zweiten LP setzte sich der Erfolg fort. Zur großen Überraschung schlug die Neuerscheinung vor allem in Portugal ein. Hierzulande tauchte BULLFROG erstmals mit der Single-Auskopplung „Be yourself" in den Hitparaden auf. Die Musik von BULLFROG wich im Stil von der Norm deutscher Rockbands ab. Es war eine Mischung, die sich an amerikanischen Rhythmen & Blues anlehnte, ohne seine Eigenständigkeit zu verlieren. Das machte sie fast einmalig unter den deutschen Rockbands.

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