Rechts, links, vor, in das Licht empor
Hallen Schritte auf dumpfem Korridor
Aus verschlossenem Grabe brach hervor
Ein entfesseltes Herz befreit von Flor
Hoch und tief klangen Stimmen fort
Die da kündeten süßer Zukunft Hort
Und das Herz trieb mächtig nach dem Ort
Der verheißen im glühenden Schicksalswort
Einstmals lag es schwer, umgeben
Von Blei umzäunt und Todes strebend
In sich selbst zeriss'nen Gewebes
Unbewegt und unbewegend
Der Worte waren unendlich viele
Doch keines vermocht die Saite zu spielen
Das stimmlose Herz lag müd und sieche
Kein Windhauch, kein Strahl durch zu ihm
Durch Dornen gebrochen und ausgeflogen
aus schwarzem Loche, düst'rer Grotte
das Licht gefunden von Helios' Wagen
geliebt beschienen vom Strahl der Sonnen
Wahrheit geschrieben im Grün der Auen,
der Almen und Forste, im Blau des Äthers
umschwebt von Träumen, so süß und freundlich
im Rot der Eos, gebadet im Streulicht
Durch nichts gedrängt außer stillem Rufe
im eignen Selbst verborgenen Willens
zu bessern die Lage und totzuschlagen
den Zweifel, die Säumnis und das Verzagen
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