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Weiss füttert - Vorfilm für A.

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Uploaded by on Feb 21, 2011

23. Januar 2011, Import Export, München

"Weiss füttert" ist der Vorfilm für die proT - Theaterproduktion "AllerweltsMahl" , die am 26. Februar 2011, 20:00 Uhr in der Stadt München (Zentrale NeulandCC, Sendlinger-Tor-Platz 7) startet. Weiss füttert ist ein Vorfilm von Alexeij Sagerer mit Juliet Willi und Philipp Kolb. Produktionsassistenz: Anja Uhlig. Kamera / Schnitt: Maria Rilz.

"AllerweltsMahl"
Programm Weiss

Mit der Produktion Voressen (2009/2010) schuf Alexeij Sagerer die Figurengruppe "Frau in Weiss füttert Mann im Lendenschurz vor Kamera". Die Produktion "AllerweltsMahl" schickt vier dieser Figurengruppen in einer weiten Bewegung in die Stadt. Im Zentrum dieser Bewegung steht dabei ein kleiner Raum mit roten Podesten am Sendlinger-Tor-Platz. Dieser Raum ist für die Öffentlichkeit zugänglich. Die vier Figurengruppen sind von Samstag, 20.00 Uhr bis Sonntag 4.00 Uhr in der Stadt oder im Zentrum unterwegs.

Dabei durchquert jedes Figurenpaar (der Mann und die Frau) im Zwei-Stunden-Turnus einen roten Raum, einen grünen Raum, ein Lokal und das Zentrum. Es sind also immer alle vier Räume simultan besetzt. Zugänglich für das Publikum ist ausschliesslich das Zentrum am Sendlinger-Tor-Platz, die anderen drei Orte werden über Kameras und Internet im Zentrum sichtbar und hörbar. Im Zentrum findet also nicht nur eine unmittelbare theaterale Handlung statt, hier wird auch aus allen theatralen Ereignissen dieser Nacht - also aller vier Orte - live ein Film geschnitten, sofort gezeigt (auch als live-stream im Internet auf www.proT.de) und dadurch Teil der theatralen Situation.

Die weite Bewegung "hinter" dem Zentrum führt mit dem Angebot des "normalen" Essens (AllerweltsMahl) durch die Nacht. Dabei beginnt ein vorstellbarer Weg in Haidhausen im Restaurant & Club "Nektar Munich", führt über die das griechische Restaurant "Anti" im Glockenbachviertel zum Nacht-Essen in die Türkenstrasse ins Traditionslokal "Alter Simpel" und endet in der Früh in der Lindwurmstrasse mit den "Fischer Stubn". In jeder dieser Lokalitäten befindet sich live eine Figurengruppe. Das Publikum ist dabei kein Theaterpublikum, sondern besteht aus den anwesenden Gästen des jeweiligen Lokals.

Der rote und der grüne Raum liegen für jedes der Paare zwischen dem Zentrum und dem Lokal. Dabei ist der grüne Raum als sakraler Raum der Vorbereitung zu verstehen und der rote Raum der Ort der Nähe, der Intimität. Beide Räume sind verborgene Räume und nur über die gefilmten Bilder sichtbar.

"AllerweltsMahl" besteht aus vier Zyklen, deren Abläufe im Prinzip gleich sind, jedoch befindet sich an jedem der Spielorte jeweils ein anderes Paar, wobei der "Spielort" Lokal auch in sich variiert. Alle Ereignisse sind einmalig und gleichzeitig stellt sich durch die Zyklen die Frage nach der Qualität der Einmaligkeit in der Wieder-Holung und der Wiederholbarkeit der Einmaligkeit. AllerweltsMahl bringt die Wieder-Holung und die Einmaligkeit ins Programm Weiss. Dies reflektiert am 05. März "AllerweltsMahl 5".

"Programm Weiss" ist die Vision eines Theaters, das immer mehr Simultaneitäten schafft. Es spielt mit dem Mythos des Anfängers Tarzan mit Jane, der in den Männer- und Frauenfiguren weiterschwingt. Und es verweist auf die Souveränität der Prozesse der Kunst und der Lebendigkeit, die sich in Kompositionen selbst erkennen und verwirklichen.

Personen
Frauen in Weiss: Juliet Willi, Elna Lindgens, Judith Gorgass, Alexandra Hartmann.
Männer im Lendenschurz: Johannes Oppenauer, Richard Hoch, Michael Varga, Victor Rencelj.
Kameras: Patrick Gruban, Anja Uhlig, Matthias v. Tesmar.
FilmBildschnitt: Christoph Wirsing.
FilmtonRaumton: Andreas Koll, Oliver Künzner.
Internet: Walter Ecker, Patrick Gruban.

Gesamtorganisation
Alexeij Sagerer, Anja Uhlig, Philipp Kolb, Sabine Schindler,
Simone Lutz (Öffentlichkeitsarbeit).

Vorfilm
Kamera und Schnitt: Maria Rilz.

Produktion: proT, gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Fonds Darstellende Künste e.V. in Zusammenarbeit mit Michaela Schembari, Uli Gansloser, Muffatwerk und i-camp München und mit freundlicher Unterstützung von Nektar Munich, Anti, Alter Simpel, Fischer Stubn, Import Export und des Vereins zur Förderung von Unmittelbarem Theater e.V.

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