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1 Die Gedanken sind frei - Das achte Gebot - 17. 5. 09
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II
1
Die Gedanken sind frei
das ist so und bleibt so,
zwar tüfteln - au wei! -
Wissenschaftler für Herrscher roh
spionierten von ferne,
implantierten so gerne
ein Aushorchgerät
für's Gehirn, ... - Doch zu spät!
2
Denn da ist Einer früher,
hat sie lang schon durchschauet,
eh sie waren schon wußt Er's,
was sich da z'sammenbrauet,
und Er stellt sich dazwischen,
IHM kann keiner entwischen,
denn wir sind von IHM Herzensteil,
drum hat's niemals da Eil!
3
Noch im letzten Momente,
wenn die Finsternis am größten,
rettet Er sein Projekt Erde,
kost' es auch vielen nicht Erlösten
ihr irdisches Leben,
vergeblich gegeben
zur Entfaltung der LIEB',
zum frei Meistern der Trieb'!
4
Ach, sie wollten nicht hören
auf den Helfer von Oben,
taten immer weiter schwören
nur auf Macht, Geld, Lust, Gard'roben!
Da nimmt Gott ihnen die Hüll' weg,
die Materie, ihren falschen Zweck,
sie merken es kaum,
machen weiter wie im Traum!
5
Doch getrennt da von der Demut
ist der Hochmut nun machtlos,
solche Geister führen Kriege,
sind zur Liebe weiter achtlos,
sie spür'n nicht das Wehen,
das kann noch so gehen
Jahrmillionen und mehr
dort im Geisterhochmutsheer!
6
Wer da droht mit der Welten
Untergang, will uns foppen.
Nur im Herzen soll sie untergeh'n,
alles andre wird Gott stoppen!
ER läßt Sich den Planeten
nicht zu Grunde zertreten,
denn die Erd' ist Probeland
zum Kind Gottes Werden Pfand!
7
Es kommen da Geister
aus fernsten Planeten
nehmen Körper an auf Erden,
verfallen den Moneten,
wollten doch Gottkind werden
durch Freiheitsprob auf harten Erden,
bestehen ganz cool ...
- oh - und landeten im Pfuhl!
8
Die Engel sie weinen
und dürfen nicht zwingen,
doch welch Freude, seh'n sie einen
nicht verlier'n sich an Dingen,
an Selbstlieb, an Falschheit,
der wach wird, - Wurd höchste Zeit! -
die Bestimmung erfaßt,
von sich abwirft die Last!
9
Oder meint ihr, es sei leichter,
der Materie zu erliegen,
als in Freiheit diese Krücken
abwerfen und besiegen?!
Die LIEBE gewinnen,
der Fliege nachsinnen,
die vom Anfang der Welt
ihren Dienst tut, was zählt!
10
Ihr habt, Brüder, viel' verloren
die Arbeit, oh, ihr Toren!
So sperrt sie doch auf,
laßt sie heiß werden, Ohren!
Denn Gott schützt ja die Seinen,
die sich wollen mit IHM einen,
ER will doch grad das,
daß wir LIEBE vorzieh'n Haß!
11
Und ER weiß ja immer Neues
und läßt sich's einfallen,
uns zu wecken und zu rütteln
aus dem alten Rumfallen,
ER kennt das Geheimste,
nutzt das Allerabgefeimste,
IHM zu dienen, was frei
gegen IHN Aufrührerei!
12
Ja, wie kann man so blöde
gegen LIEBE nur löcken!
Sie ist doch kein Stachel,
nur Sanftmut den Böcken,
die springen mit Hörnern
und zwingen woll'n von Körnern,
daß nicht ausgesäet werd
in den Herzen neue Erd!
PS
Die Gedanken sind frei,
ich gab sie ganz offen!
Ihr versteht's nicht - einerlei! -,
wenn der Himmel läßt hoffen!
Wenn das Licht sich verstecket,
daß ihr nicht verrecket
ohne Liebe im Land,
dann erinnert dies Pfand!
18.Mai 2009
e.st.
Sehr interessante Fassung!
MartinRaetzJr 2 years ago 2
Lieber Martin, es kommen noch mindestens drei weitere Fassungen, eine lädt grade hoch. Vielleicht muß ich am Ende ein ganzes Buch mit Fassungen zu diesem Lied füllen!
Prüfe und behalte das Gute. Ich hab mich heute schon bei Falschem erwischt in den zwei letzten Fassungen von gestern. Aber macht nichts, dient zur Demonstration des mühsamen Wegs vorwärts. Werde es kommentieren, oder das eben gibt wieder eine neue Fassung. Das Bandwurmlied. Das hat man vom vielen freien D.
Steffenelis 2 years ago