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Maxim Biller - »Der gebrauchte Jude«

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Uploaded by on Sep 24, 2009

Das Buch bei AMAZON kaufen: http://bit.ly/2Sxzvy

Maxim Billers neues Buch »Der gebrauchte Jude - Selbstporträt« zeigt, wie man sich selbst auf die Spur kommt und seinen Freunden und Feinden. Bei Maxim Biller sind es die Juden und die Deutschen, die Reihenfolge spielt keine Rolle. Er erzählt leicht, ironisch und poetisch von einem jungen Mann, der immer wieder hört, er solle nicht darauf bestehen, der zu sein, der er ist, und spätestens dann allen klarmacht, dass er nicht zu bremsen ist, als er mit dem Schreiben beginnt.

Was der Leser bekommt, ist die Geschichte vom Künstler als jungem Mann, der nach seinem Ort im Leben sucht. Billers erster Roman wird auf einer Reise nach Israel zusammen mit dem Autor bei einem Anschlag beinahe in tausend Stücke gerissen und erscheint zum Glück trotzdem nie. Biller ist also längst Schriftsteller, als er Journalist wird, er schreibt in der Zeit, im Spiegel und sagt nicht Nein, als für ihn die Tempo-Kolumne »100 Zeilen Hass« erfunden wird, was er später manchmal bereut, manchmal nicht. Als die Frankfurter Juden Fassbinders Stück »Der Müll, die Stadt und der Tod« verhindern wollen, geht er mit seinem besten Freund Donny Gold lieber ins Bordell. Überhaupt Donny. Der geht eines Tages nach Israel, um dort zu erkennen, dass die Israelis auch nicht wirklich Juden sind.

Mit diesem Buch kommen die frühen 80er-Jahre zurück, München, die heimliche Hauptstadt, der Abendhimmel über dem Schumanns, der Eisbach im Englischen Garten, Pop und New Wave, und immer wieder Bücher: Pasternaks »Geleitbrief«, Mordecai Richlers »The Street« und später Bob Dylans »Chronicles«. Was Biller liefert, steht in dieser Tradition: eine Künstler-Lebensgeschichte. Oder wie er es sagen würde: »Mit zwanzig wissen wir alles, mit dreißig wissen wir es wirklich, und mit vierzig wissen wir gar nichts mehr.«

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Top Comments

  • Ach Maxim, wie oft gehst du denn in die Synagoge?

    Warum lebst du in Deutschland, wenn das für Juden doch unmöglich sein will?

    Ach Maxim, du willst mit deiner Identität doch nur provozieren und profitieren....Sehr schwach!

  • Ich lebe sein 15 Jahre in Deutschladn habe hier studiert und bisher habe persönlich nie irgend einen rasistisches erlebt aber ich spüre es in der Luft. Jeden Tag mit so lchen Gedanken auf der Strasse zu gehen, ist anstrengend, und irgendwan fragt man sich; lohnt es sich hier so zu leben? Langsam neige ich zu beneien.. und überlege ernsthaft von hier weg zu gehen.

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All Comments (7)

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  • ja noch was. 40 % der ausgebildete Türken haben das Land velassen. lut statistik. Sie könnten natürlich die Sprache (Immer Sprache hin un her) . Diese Frage muss man ganz erlich beantworten, Wwarum?.

    meine Antwort ist: Anerkennung. Diese junge Leute spüren hier nich die Anerkennung. Das ist, so denke ich, schlüssel Punkt.

  • Ich denke nicht dass Biller Vertreter der Juden in Deutschland sein, das denke ich nicht.

    Ich würde nicht gerne Deutsch sein, wegen ganzer Geschcihte, aber als Jude in Deutschland ist auch nicht einfach, weil die Deutschen dir gegenüber nicht neutral verhalten, oder können. Falls ja dann bist du nicht sicher ob es so ist. Als Türke oder allgemein Oriental ist auch nicht einfach.

  • @theartioni

    Das ist richtig.

    Aber wie er den gequälten Juden spielt, ist peinlich und unsinnig. Ich fühle mich als PRAKTIZIERENDER(was Biller nicht ist) Jude, dem man sein Judentum ansieht, im Großen und Ganzen wohl. Ich leider nicht an Deutschland und auch meine Großeltern, die Auschwitz überlebt haben, leiden nicht an Deutschland.

    Biller will eine jüdische Stimme sein, die er ganz einfach nicht ist.

  • Für mich, ein Atheist, nicht Deutsche, nicht Türke oder Araber, Maxim Biller ist wie ein Katalysator für diese Gesellschaft, sie ist schlapp, eingeschlafen, mann muss sie tief rütteln... daher baucht man solche Typen, wie Biller, nicht die Schleimer wie Frau Kelek.

  • deutschland muss israel 2 sein ;=D

  • Hahahahahah hammmmer

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