Aggression im Alltag - Tele-Akademie (1/5)

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Uploaded by on Jul 3, 2010

Ich bin nicht im Besitz der Rechte für das Videomaterial.
Aggression im Alltag.
Ein Vortrag über das Wesen der Aggression von Prof. Dr. Felix von Cube, ausgestrahlt im SWR Fernsehen.

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Uploader Comments (SaepeRulz)

  • ...ein Trieb zeichnet sich aber dadurch aus, dass man nicht denkt, sondern handelt. Bei einem Angriff eines Tigers ohne Fluchtmöglichkeit, denkst du nicht nach, du kämpfst. Das ist der Überlebenstrieb. Zeigt, dass du dich in mich hineinversetzt, nicht eine gedankliche Höchstleistung? Und dass du mir weh tuen möchtest, einen sadistischen Charakterzug, der in einer Misstrauensgesellschaft manifestiert ist?

  • @ampryz "Du versetzt dich in meine Lage (gedanklich) und möchtest mir, einem Artgenossen, weh tuen..." Ich folge nur dem Gefühl der Ungerechtigkeit bzw. dem Aggressionstrieb; ein "Hineinversetzen" findet nicht statt; alles läuft triebhaft, instinktiv ab.

  • Ich möchte jetzt bitte keine Kritiken an der Aggressionstrieb-Theorie mehr hören, die mir das Gefühl geben, dass du die Aggr.tr.-Theorie nicht verstanden hast.

    Stattdessen erläutere mir doch bitte einmal deine Theorie, worauf Aggression bzw. "Charakterstrukturen" beruhen. Vielleicht kommen wir auf diese Weise in unserer Diskussion vorwärts.

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All Comments (55)

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  • @SaepeRulz

    Ich denke, es ist schon schwierig genug eine Falsifikation über die Kommentarfelder verständlich rüber zu bringen. Für eine Beweisführung in 500 oder 1000 Zeichen sehe ich mich außer Stande.

    Mir scheint aber wie dir, dass es mir ebenso nicht gelingen kann, dich von der Aggressionstr.-Theorie abzubringen.

    Unter "Katharsis (Psy)" findest du auf Wikipedia einen kleinen Abschnitt, der dich vllt eher überzeugt. Die Studien von Bushman (1999, 2002) sind ebenfalls sehr empfehlenswert.

  • Finde ich ja spannend, dich einfach nicht überzeugen zu können :)

    Weiter geht's: Du sagst also, dass der Aggressionstrieb größer sei als der "Geiztrieb", denn wärest du geizig, könntest du niemals den einen Cent ablehnen. [Wir könnten auch 9 zu 1 machen] Du nimmst die Kosten (- 1) dafür gerne in Kauf, um mir eins auszuwischen (- 9). Du versetzt dich in meine Lage (gedanklich) und möchtest mir, einem Artgenossen, weh tuen aufgrund meiner ausübenden Ungerechtigkeit und deines Aggressionstriebes...

  • ... oder aber ich lehne den Cent ab und vereitle deinen Sieg (denn wenn du mehr Geld als ich bekommst wäre das quasie ein Sieg für dich und eine Niederlage für mich, wenn ich dich als Rivale sehen würde), was den Aggressionstrieb teilweise befriedigen würde. Verstehst du was ich meine?

    "Du hast eine Ungerechtigkeit [...] festgestel­lt" Eine Ungerechtigkeit, die nur existiert, weil ein Aggressionstrieb existiert.

  • @ampryz "hättest du einen Aggressionstrieb und wäre dieser Trieb die Ursache des Geizes, hättest du den einen Cent nicht ablehnen können" Ich verstehe die Begründung für diese Aussage zwar nicht aber es verhält sich doch so: In deinem Beispiel habe ich die Möglichkeit einen Cent zu bekommen, was keine meiner Triebe befriedigen würde (ausser ich würde mir von dir Anerkennung oder was auch immer erhoffen wenn ich dir die 9.99 überlasse) , weil man mit einem Cent nichts anfangen kann ...

  • @SaepeRulz

    Siehst du, hättest du einen Aggressionstrieb und wäre dieser Trieb die Ursache des Geizes, hättest du den einen Cent nicht ablehnen können (denn mit deiner Entscheidung erhältst nichts, außer ein gutes Gefühl). Du hast eine Ungerechtigkeit, einen Schmerz unbewusst im präfrontalen Cortex festgestellt, dir bewusst eine Interpretation für den Schmerz hergestellt und damit gezeigt, dass du weder ein Homo oeconomicus bist noch eine triebgesteuerte Geizmaschine.

  • @ampryz

    Kommt darauf an, welche Beziehung ich zu Geld bzw. zu Dir habe.

    Da ich Dich nicht leiden kann und ich Dich als Rivale sehe (nicht ernst gemeint), will ich Dir das Geld bzw. den Sieg natürlich nicht überlassen und lehne den Cent ab.

  • Stell dir vor, ein unabhängiger Dritter würde uns beide zu einem Spiel einladen. Er würde 10 Euro auf den Tisch legen und folgende Bedingungen festlegen: Ihr müsst die 10 Euro untereinander aufteilen. Wenn ihr euch einigt, könnt ihr das Geld behalten. Wenn nicht, bekommt niemand einen Cent. Da ich ein Geizkragen bin, möchte ich meinen Gewinn maximieren, nehme 9,99 € und schiebe dir einen Cent zu. Nimmst du ihn an?

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