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18.01.2012 - Spielbericht Weißwasser - Bremerhaven 5:2

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Uploaded by on Jan 18, 2012

Vier Minuten vor der Schlusssirene hofften die Füchsefans unter den 1589 Zuschauern noch auf eine Verlängerung. Zu diesem Zeitpunkt wäre der Punktgewinn schon ein Erfolg gewesen. Doch plötzlich "fand Weißwasser einen Weg, Tore zu schießen", so Gäste-Trainer Gunnar Leidborg. "Wir haben den Weg nicht gefunden, wir treffen zu wenig und 6 Tore gegen Boutin sind unmöglich. Weißwasser hat deshalb verdient gewonnen."
Mit 3 Toren zwischen der 56. und 58.Minute durch Bartlick, Bombis und Wartenberg entschieden die Hausherren das enge Spiel innerhalb von 73 Sekunden.
Das Spiel begann mit optischen Vorteilen für die Gäste, die von Anfang an den Spielaufbau der Lausitzer empfindlich stören konnten. Immer mit 2 Stürmern in Forechecking hatten die Hausherren Probleme, konnten sich aber später darauf einstellen. Doch in der 10. Minute gingen die Pinguins durch Slaton in Überzahl in Führung. Die Füchse erspielten sich danach mehrere gute Chancen, doch es fehlte die letzte Konsequenz und zunächst noch das Glück. Sebastian Klenner konnte nach feiner Einzelleistung den Rebound des eigenen Schlagschusses aufnehmen und Suvelo im Gäste-Tor überwinden.

Im Mitteldrittel haben die Füchse-Fans sicherlich die Herztropfen aller Weißwasseraner Apotheken verbraucht. Die Gäste von der Nordseeküste wurden zunehmend stärker und setzten die Lausitzer unter Druck. In der 22. Minute bereits traf Gunkel zur erneuten Führung. Danach dominierten die Bremerhavener fast das gesamte Drittel durch eine aggressive und körperlich harte Spielweise. Füchse-Trainer Rohrbach nahm in der 31.Minute eine Auszeit, um die Ordnung in seiner Mannschaft wieder herzustellen. Das Spiel krankte immer noch an Fehlpässen im Aufbau, nur Jonathan Boutin behielt den Kopf oben und hielt seine Mannschaft im Spiel. In dieser Druckphase der Gäste behielt ein anderer Routinier ebenfalls die Nerven: in einem urplötzlichen 2 auf 1 Konter der Füchse erzielte Ervin Masek den Ausgleich. Die Gäste hatten es versäumt, ihren Vorsprung auszubauen. In der 38.Minute gelang es den Gästen in einer gleiche Situation nicht, Boutin zu überwinden. "Das war eine Schlüsselsituation des Spiels" - Gunnar Leidborg.

Im Schlussabschnitt war das Match lange Zeit hart umkämpft. Keine Mannschaft konnte bis zur 56. Minute eine der sich bietenden Chancen nutzen. Kurz nachdem die letzte Überzahl der Hausherren vorbei war, schoss Robert Bartlick von der blauen Linie an Freund und Feind vorbei einen "Flatterpuck" ins gegnerische Netz. Danach wurden die Pinguins ungeduldig und drängten auf den sofortigen Ausgleich und machten so den Weg für Konter frei. Ein schneller Angriff der ersten Füchse-Reihe schloss Björn Bombis 30 Sekunden nach dem Führungstreffer zum 4:2 ab. Und nur 43 Sekunden später fand ein weiterer Blueliner von Jörg Wartenberg den Weg ins Tor. Die Fans tobten. Auch nach der Schlusssirene feierte man gemeinsam mit den Spielern den am Ende verdienten Sieg.

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Sports

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