Die grünfüßigen Teichhühner, auch Teichrallen genannt, sind an vielen Gewässern Europas zu Hause. Im Nationalpark haben sie im Frühjahr reichlich Nachwuchs bekommen. Die Küken verlassen nach ein bis drei Tagen das Nest und können sofort schwimmen. Der Speisezettel ist überwiegend pflanzlicher Art. Teichrallen fressen aber auch Insekten, Schnecken und andere Kleintiere. Fische gehören gewöhnlich nicht zur Nahrung. Eher ist es umgekehrt, dass Raubfische wie Hechte insbesondere Teichhuhnküken erbeuten.
Beide Elternteile der Familie Teichhuhn kümmern sich geradezu vorbildhaft um die Jungen. Sie bringen ihnen in den ersten Wochen nach dem Schlüpfen Nahrung, wärmen sie unter den ausgebreiteten Schwingen und schützen sie vehement vor Fressfeinden wie z.B. Graureihern. Da kommt es schon mal vor, dass ein balzender Birkhahn, der nichts Schlimmes im Schilde führt, vehement abgewiesen wird (s. Video).
Etwa 60 Tage nach dem Schlüpfen sind die Jungen erwachsen. Mit voll entwickelten Federn können sie fliegen.
Super gefilmt !
Gruß aus norderstedt
Busonkel1977 11 months ago