Die kleine Lotta hat mit ihren Geschwistern Mia-Maria und Jonas viel Spaß in der Krachmacherstraße. Auch wenn Papa oft meint, dass Lotta „eigensinnig wie eine alte Ziege" ist.
Dabei will sie sogar manchmal artig sein. Aber eines Morgens möchte Mama, dass Lotta diesen grässlichen Pullover anzieht, der so kratzt und piekt. Und das, wo sie doch ganz übel geträumt hatte. In dem Traum hatten nämlich ihre beiden Geschwister Lottas «Schweinsbär» verprügelt. Und weil Lotta noch nicht zwischen Traum und Wirklichkeit unterscheiden kann, ist sie darüber natürlich ziemlich sauer.
So sauer, dass sie kurzerhand Omas weißen Strickpullover zerschneidet und aus dem Elternhaus auszieht. Dabei kommt sie nicht sehr weit, genauer gesagt, bis zu Tante Berg, die nebenan wohnt. Bei ihr darf sie in die Rumpelkammer ziehen.
Lottas Eltern wundern sich natürlich sehr, als sie bemerken, dass ihr Nesthäkchen ausgezogen ist. Umso mehr wundern sie sich aber, als sie bemerken, dass Lotta ihr selbständiges Leben irgendwie ganz gut gemeistert bekommt.
Trotzdem ist Lotta natürlich am Ende froh, als sie zu ihnen in das laute und volle Haus zurückkehren kann. Und einen neuen weißen Pullover hatte sie von Tante Berg auch noch bekommen.
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