Frau H. (26) ist als ehrenamtliche Integrationsbegleiterin im Diakonischen Werk der evang. Kirche in Heidelberg aktiv. Was sie als ehrenamtliche tut, wie sie bei uns aktiv werden konnte und warum sie diese Aufgabe übernommen hat, erzählt Sie in diesem kurzen Interview.
Zugewandert - in der neuen Heimat angekommen? Die Arbeits- und Bildungssysteme sind fremd, die Sprache vielleicht auch. Die Kinder sollen in eine Schule gehen und man selbst besucht gerade einen Sprachkurs. Kontaktmöglichkeiten zur einheimischen Bevölkerung sind rar. Manchmal begegnet man Vorurteilen oder hohen Erwartungen, wie man sich möglichst schnell in die Gesellschaft einzufügen hat. All dies sind Hürden, mit denen Zuwanderer konfrontiert sein können.
Mit unserem Projekt „Heimat finden. Ehrenamtliche IntegrationsbegleiterInnen" möchten wir Zuwanderer bei der Überwindung dieser Hürden individuell begleiten und unterstützen. Auf Basis unserer bisherigen Erfahrungen in der Migrationsarbeit möchten wir gemeinsam mit ehrenamtlichen IntegrationsbegleiterInnen „Brücken bauen" zu unseren neuen Nachbarn, Kollegen, Freunden und Bekannten.
Im Diakonischen Werk Heidelberg sind 35 ehrenamtliche IntegrationsbegleiterInnen aktiv. Mit ihrem Engagement ergänzen sie unsere migrationsspezifischen Angebote.
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