Neue Massenauswürfe von der Sonne - Auf der Erde herrscht noch die Ruhe vor dem Sturm

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Uploaded by on Dec 28, 2011

http://bueso.de - Dieses explosive Wetterjahr könnte mit einem Knall enden! Zwei koronale Massenauswürfe (Coronal Mass Ejection, oder CME) rasen auf die Erde zu und könnten weitreichende geomagnetische Folgeauswirkungen haben. Wird der Einfluß dieser Masseauswürfe zu einer Intensivierung des Winterwetters weltweit führen? Genießen Sie die Ruhe vor dem Sturm - aber seien Sie auf den Sturm vorbereitet.

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Uploader Comments (buesojugend)

  • Kurze Info: Masseteilchen werden - aka Sonnenwind - brauchen 13-15 Minuten bis zur Erde. Bereits beim Drehen des Videos wäre alles längst geschehen gewesen. Recherchiert besser und untergrabt nicht Eure Glaubwürdigkeit durch so einen Fu.

  • @jekonel

    Antwort von Peter Martinson (3/4)

    zwischen zwei und fünf Tagen bis zur Erde, je nachdem, wie schnell sich die Masse bewegt. Einige der schnelleren Auswürfe in diesem Jahr bewegten sich mit bis zu 2000 km/s, während die langsameren auf 300-500 km/s kommen. Eine interessante Sache in Bezug auf die Zeitfrage ist, daß wir manchmal eine Abnahme der galaktischen kosmischen Strahlung einige Stunden *vor* einer großen Sonneneruption registrieren und dann nochmal einen noch größeren ...

  • @jekonel

    Antwort von Peter Martinson (4/4)

    ... Abfall wenn der Strahlungssturm auf die Erde trifft. Niemand weiß, warum das Erdmagnetfeld (das den Einschlag galaktischer kosmischer Strahlung auf der Erdoberfläche verändert) anschlägt, *bevor* es überhaupt zur Sonneneruption gekommen ist. Es verhält sich vielleicht so, wie bei Schweinen, die Erdbeben spüren bevor sie geschehen.

    Peter

Top Comments

  • @xYJonnyYx kann passieren gut das ich ein waschbrett habe :)

  • @xYJonnyYx alles elektrisch bringts net wa. ist man abhängig...

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All Comments (17)

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  • @xYJonnyYx Antwort von Peter Martinson (3/3)

    Der geomagnetische Sturm induzierte jedoch Strom in ihren Leitungen und sie konnten die Telegraphen tatsächlich weiterhin benutzen. Schlägt so ein Sturm heute hart zu, können wirklich starke Impulse elektrischen Stroms in unseren Stromnetzen auftreten. Die Stromnetze sind nicht dazu geeignet, mit solchen Spannungsspitzen umzugehen, so daß es zu einer ganzen Reihe von Kurzschlüssen kommen kann. Die Effekte vor zwei Tagen waren eher schwach.

    Peter

  • @xYJonnyYx Antwort von Peter Martinson (2/3)

    Aber sie sind hochgradig geladen und magnetisch, so daß das Erdmagnetfeld manchmal sehr heftig auf den Einschlag reagiert; das nennt man dann einen geomagnetischen Sturm. Man nimmt an, daß es 1859 zu einen besonders großen geomagnetischen Sturm gekommen ist, dem sogenannten "Carrington Event", der die Aurora Borealis fast bis zum Äquator herunterdrückte. Es gibt die Geschichte von Telegraphenbetreibern in Alaska, die ihren Strom abgeschaltet hatten.

  • @xYJonnyYx

    Antwort von Peter Martinson (1/3)

    Eine wichtige Sache. Es gibt zur Zeit einige Phänomene, die beobachtet werden, und die "Weltraumwettergefahren" darstellen. Zuerst einma koronale Masseauswürfe. Die entstehen, wenn ein großes Stück der Korona (des äußeren, schmalen Teils der Sonne) in Richtung der Planeten gechleudert wird. Wenn diese dann die Erde erreichen, werden sie meist in Form von größerer Dichte, Ladung und Geschwindigkeit des Sonnenwindes erfaßt.

  • @jekonel

    Antwort von Peter Martinson (2/4)

    Das sind die sogenannten solaren kosmischen Strahlen ( oder auch solar corpuscular radiation), die sich mit einem signifikanten Bruchteil der Lichtgeschwindigkeit bewegen. Sie können Raumfahrzeugen Schaden zufügen, und in Flugzeugen werden die Passagiere vor der Krebsgefahr gewarnt, die mit solchen Ereignissen einhergeht. Ein koronaler Masseauswurf, der manchmal mit einer Sonneneruption einhergeht und manchmal eben nicht, braucht üblicherweise ...

  • @jekonel

    Antwort von Peter Martinson (1/4)

    Zum Timing: Eine wirklich interessante Frage. Licht braucht etwa 8 Minuten zur Erde. Wenn es zur Sonneneruption kommt (und nicht zum koronalen Masseauswurf, der etwas anderes ist), sieht man nach 8 Minuten die stärksten Strahlungsemissionen im ultravioletten und Röntgenbereich. Einige Minuten später kann man dann den sogenannten solaren Strahlungssturm messen, der im wesentlichen aus Protonen und Elektronen besteht.

  • @xYJonnyYx

    Es gibt einen guten Artikel dazu - allerdings ist der in Englisch: tinyurl[punkt]com/83kegbg. 

  • zum glück hab ich ein hamster und ein energierad... der wird wohl heftig rennen müssen nächstes jahr

  • der anzug sitzt scheiße, hemd zu groß, cravatte schlecht gebunden... nachricht schwachsinnelt vor sich hin...

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