Auch Indien sucht händeringend nach Alternativen zu konventionellen Energiequellen. Indiens Wirtschaft wächst mit satten sieben Prozent, der Subkontinent zählt momentan nach China zum wichtigsten Wachstumsmarkt weltweit. Aber es gibt einen Faktor, der Indiens Aufstieg gefährden könnte: Die Stromversorgung hält nicht Schritt.
Die Infrastruktur ist - soweit überhaupt vorhanden - hoffnungslos überaltert, selbst in Industrieregionen kommt es immer wieder zu Engpässen und Blackouts. Ganze Landstriche haben überhaupt keine Stromversorgung und damit auch keine Entwicklungschance. Die Regierung hat daher das ehrgeizige Projekt "Power for all" aufgelegt: Bis 2007 sollen alle Dörfer in Indien mit Strom versorgt werden. Die Wasserkraft spielt dabei eine wichtige Rolle. Am Narvada-Fluss in Zentralindien entsteht ein gigantisches Staudammprojekt mit mehr als 30 Staustufen. Eine davon entsteht nahe der Stadt Omkareshwar. Die Turbinen für den Mega-Damm kommen von der deutschen Firma Voith Siemens. Das Projekt Omkareshwar ist einer ihrer größten Aufträge in Indien, berichtet Michael Altenhenne, allerdings ist unter der Bevölkerung auch umstritten: Denn für den Staudammbau müssen Tausende Menschen in der Region umgesiedelt werden.
vor allem die teekocherin die den tee aufm gaskocher macht.
drrichardwiesenhuber 9 months ago
5*****
megatwingo 2 years ago
Danke!!!
SwissJustMe 4 years ago