Lichtgeschwindigkeit 663 STAATSPROPAGANDA WIKILEAKS und Kommentar aus Sicht der IT-Soziologie zur Medienlage von dem Künstlergelehrten Dr. Dietmar Moews - live und ungeschnitten - muss auch immer die Werte der Primaten berücksichtigen: Offenheit, Transparenz, Freiheit, im Alphons Silbermann Zentrum in Berlin, am Freitag, 2. Dezember 2010, mit Deutschlandfunk Mittagsmagazin, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. Dezember 2010, mit wikileaks.org, BBC.co.uk, DLF, stern. De, Spiegel-Online.de, CCC.de, bild.de, heise.de, Piratenpartei.de
Piratenthema hier: WIKILEAKS braucht nur anzukündigen, schon kommen die Betrüger in vorauseilendem gehorsam mit ihren Selbstbeschuldigungen heraus. Die Staatspropaganda versucht deshalb Julian Assange zu zerstören und Wikileaks zu verunglimpfen und zu kriminalisieren: WIKILEAKS.org nimmt Geldspenden an.
Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. Dezember 2010, Seite 25: „Chart des Tages: Bank of America ... . Julian Assange hatte in einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin „Forbes" angekündigt, am Anfang des kommenden Jahres Zehntausende oder Hunderttausende Dokumente" einer amerikanische Großbank zu veröffentlichen . Die Dokumente legten eine Art „Ökosystem der Korruption" bloß und enthüllten „unethische Praktiken". An der Wall Street konzentrierten sich die Spekulationen um die Identität des von Assange nicht genannten Kreditinstituts auf die Bank of America, weil Assange im Oktober 2009 in einem anderen Interview gesagt hatte, er sei im Besitz der Compurefestplatte eines hochrangigen Managers der Bank... Tausende interner Dokumente der Bank of America waren zuletzt während Anhörungen des Kongersses in Zusammenhang mit der Finanzkrise und der Übernahme der Investmentbank Merrill Lynch öffentlich geworden. Der Aktienkurs der Bank of America war am Dienstag um mehr als 3 Prozent gefallen ..."
Dietmar Moews: Die Onlineseite Wikileaks.org hat bislang erst einige hundert von insgesamt 250.000 Geheimdokumente ins Netz gestellt. Aber Wikleaks-Chef Julian Assange kündigte neue WIKILEAKS-Geheimnisse zur Banken- und Finanzwelt an. ...
DIE WELT, 30. November 2010, Seite 6: „Wikileaks hat ..eine vielfach verschlüsselte Großdatei namens „Versicherung" geparkt, gemeint als Drohung gegen Washington, sollte die Justiz gegen Wikileaks vorgehen. .. es könnten „streng geheim"-Berichte sein.
Das Weiße Haus stufte die Wikileaks-Veröffentlichungen als „schwere Verbrechen" ein.
Das müsste sich dann insbesondere gegen die NEW YORK TIMES richten, die aus WIKILEAKS ihrerseits publiziert.
Neues Deutschland am 30. November 2010 titelt: „Leckschäden von Olaf Standke. Es gab gestern auch Leute, die sich um den Ruf der USA als führende Internet-Nation sorgten. Man dachte eigentlich, nach dem Lochkarten-Wahldesaster von Florida sei da der Lack ohnehin ab. Nun aber soll das von Wikileaks öffentlich gemachte Datenleck in Washingtons geheimen Regierungsnetzwerk auch noch das Ende der Diplomatie eingeläutet haben. Dabei war in den Tagen vor der angekündigten Enthüllung von geheimen Dokumenten des State Departement so viel diplomatischer Dialog wie selten, um Schäden zu begrenzen. / Doch der außenpolitische Scherbenhaufen für Präsident Obama wird immer größer ...kann jeder in 250000 vertraulichen Depeschen lesen, wie die Hybris der vermeintlichen Supermacht peinlich-undiplomatische Worte und Werturteile findet, die man nun schwerlich als antiamerikanische ... Führende Republikaner forderten Strafverfahren gegen die Wikileaks-Betreiber, hätten sie doch „Blut an ihren Händen". Das passt irgendwie zur Tonlage der Geheimdokumente und verzerrt die Realität ins Groteske.."
Neues Deutschland am 30. November 2010 titelt: Unten links: „Die Internet-Enthüllungsplattform Wikileaks treibt allerhand Politikern gerade wieder dicke Schweißperlen auf die Stirn. .. dass nämlich die US-Regierung aus Angst über den Enthüllungsskandal diverse Bündnispartner vorab über den Inhalt interner Dokumente informierte. Mit diesem Funktionsprinzip könnten wir uns anfreunden, denn es spart viel Zeit und Ärger. Wikileaks braucht demnächst nur mal anzukündigen, sie hätten interne Protokolle über den wahren Zustand der Berliner S-Bahn -- schon werden sie von der S-Bahn selbst rausgepustet. Ganz freiwillig. Friseurrechnungen von Gerhard Schröder .. die komplette Liste der sagenumwobenen Parteispender von Helmut Kohl. Wir sind neugierig." Dietmar Moews: So geht es mit dem Gerücht, dass es bei wikileaks.org überhaupt Geheimdokumente gäbe, von denen die sonstigen Medien berichtet haben.
Produktion, Idee, Autor, Direktion, Dr. Dietmar Moews; Aufnahmetechnik und Admin, Piratencrew Berlin
spenden ist gut, aber beachten Sie:
Paypal hat das Konto von Wikileaks permanent gesperrt: Die Enthüllungsplattform sei an illegalen Aktivitäten beteiligt und verstoße somit gegen die Nutzungsbedingungen, so die Begründung des Bezahldienstes.
Quelle: golem.de/1012/79887.html
2pichi76 1 year ago
@2pichi76 jede publikumsresonanz wird gemessen.
wenn viele sagen: wikileaks ist frei und soll frei bleiben,
dann drückt sich das auch in einem vergeblichen spendenversuch aus.
dietmarmoews 1 year ago