Heiße Bunnys plakatieren für den Tierschutz - Kaninchenmast, nein danke

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Uploaded by on Dec 15, 2011

Vielen Verbrauchern ist nicht bewusst, dass auch Kaninchenfleisch in der industriellen Massentierhaltung erzeugt wird. Eingezwängt in winzige Gitterkäfige, unfähig zu hoppeln oder sich aufzurichten, fristen Tausende Mastkaninchen in Deutschland ein elendes Dasein. Konkrete Haltungsvorgaben, die dies verbieten, gibt es bislang nicht.
Vor einigen Wochen hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz einen ersten Entwurf für „Mindestanforderungen an die Haltung von Kaninchen" vorgelegt. Die Vorgaben sind aus Sicht des Tierschutzbündnisses „Kaninchenmast, nein danke" vollkommen unzureichend. So sieht der Entwurf vor, dass Kaninchen auch weiterhin auf einer Fläche von der Größe eines DIN-A3-Blatts gehalten werden dürfen. Tageslicht, frische Luft, ungestörtes Hoppeln und Graben, all das, was für Kaninchen ein Grundbedürfnis darstellt, ist auch weiterhin nicht vorgesehen.

Da viele Menschen nicht nur zu Ostern, sondern auch zu Weihnachten Kaninchenbraten essen, hat das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke" eine provokante Plakatkampagne gestartet, um möglichst viele Menschen auf das Thema aufmerksam zu machen. Mit dem Slogan „Bunnys gehören vernascht, nicht gegessen", wirbt das Jahrtausend-Playmate Janine Habeck für den Verzicht auf Kaninchenfleisch. Ab nächster Woche wird das Plakat in zahlreichen Berliner U-Bahnhöfen hängen.
Heute haben zwei Models in knappen Bunny-Kostümen das erste Plakat symbolisch auf eine Holzwand auf dem Berliner Alexanderplatz aufgehängt. Für viele Passanten ein echter Hingucker, der viele erst zum Schmunzeln und dann zum Nachdenken brachte.

Fotos und ein kurzes Video von der heutigen Aktion sowie dem Fotoshooting mit dem Playmate des Jahrtausends, Janine Habeck, finden Sie hier: LINK

Das Poster zur Kampagne kann im A1-Format über unseren Online-Shop bestellt werden.
http://shop.tierschutzvideos.de/Plakate/Kampagnenposter-Bunnys-gehoeren-verna...
Der Preis pro Plakat (A 1) liegt bei 13,00 Euro (zzgl. Versand). Der gesamte Erlös geht OHNE Abzüge direkt an die Kampagne „Kaninchenmast, nein danke". Der Versand erfolgt per UPS, dem Paket liegt eine Rechnung bei.

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All Comments (5)

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  • Das linke Bunny ist wirklich bezaubernd. Wäre ich nicht Veganer, würde ich es JETZT werden :-) Sehr hübsch. Und die Aktion selber ist natürlich auch ganz toll ;-)

  • So ein scheiß, ich soll also keine Kaninchen essen, dafür aber alles andere, ich denke jedes Tier das wir essen(oder nicht), verdient es gleich behandelt zu werden

  • Ich wüsste nicht was dagegen spricht. Mit Provokation kann man viel erreichen meiner Meinung nach.

  • Muss das immer sein? Dieses nackt zeigen, nur damit Leute aufmerksam werden? Wenn die erst durch sexuelle Reize aufmerksam werden, bringt das doch alles nichts! Meint ihr echt, dass sie genau DADURCH ihr Denken umstellen? - Nicht wirklich. Ich bin wirklich eine radikale Tierrechtlerin & Tierbefreierin - Aber das muss echt nicht sein. Meine Meinung. Finde das einfach nur billig & ja, auch irgendwie ehrenlos.

  • Hoffentlich kommt in den Berichten der Medienvertreter auch zur Sprache, warum diese Aktion gemacht wurde.

    Leute, fangt endlich an, keine Tiere mehr zu essen. Auch ihr selbst fühlt euch viel, viel besser.

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