Atomkraftwerk Unfälle Störfälle.mp4

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Uploaded by on Apr 5, 2011

http://www.versicherung-finanzvergleich.com/Stromvergleich.html
AKW Unfälle - AKW Störfälle

Dezember 1952
In einem Reaktor im kanadischen Chalk River
bei Ottawa kommt es zu einer schweren Explosion.
Der Reaktorkern wird bei einer partiellen Kernschmelze zerstört.

September 1957:
In einer Wiederaufbereitungsanlage im russischen Kyschtym explodiert ein Tank mit radioaktiven Abfällen. Dabei werden grosse Mengen an radioaktiven Substanzen freigesetzt.

Oktober 1957:
Im britischen Atomreaktor in Windscale - seit 1983 Sellafield genannt - wird nach einem Brand eine radioaktive Wolke freigesetzt, die sich über Europa verteilt.

Januar 1969:
Im Schweizer Versuchsreaktor von Lucens kommt es zu einer partiellen Kernschmelze. Die radioaktiven Trümmer werden erst 2003 abtransportiert.

Juli 1973:
Wieder kommt es in Windscale zu einer schweren Explosion, bei der ein grosser Teil der Anlage verseucht wird.

Januar 1977:
Kurzschlüsse in zwei Hochspannungsleitungen führen im deutschen Atomkraftwerk Gundremmingen in Bayern zu einem Totalschaden. Das Reaktorgebäude ist mit radioaktivem Kühlwasser verseucht.

März 1979:
Maschinen- und Bedienungsfehler führen im US-Kernkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg zum Ausfall der Reaktorkühlung, die eine partielle Kernschmelze und die Freisetzung von radioaktiven Gasen zur Folge hat.

April 1986:
Kernschmelze im sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl. Fachleute geben die Zahl der zu erwartenden Toten mit zwischen 4.000 und 100.000 an. 4.000 Menschen erkrankten infolge des Unfalls an Schilddrüsenkrebs.

September 1999:
In einem Brennelementewerk in der japanischen Stadt Tokaimura setzt nach einer unvorschriftsmässigen Befüllung eines Vorbereitungstanks eine unkontrollierte Kettenreaktion ein.

Oktober 2000:
Das umstrittene tschechische Atomkraftwerk Temelin geht ans Netz. Bis Anfang August 2006 werden von der Anlage fast 100 Störfälle gemeldet.

Dezember 2001:
Eine Wasserstoffexplosion verursacht im Atomkraftwerk Brunsbüttel einen Störfall. Der Reaktor wird erst auf auf Drängen der Kontrollbehörden im Februar 2002 zur Inspektion vom Netz genommen.

Juli 2006:
Nach einem Kurzschluss wird im schwedischen Kernkraftwerk Forsmark einer von drei Reaktoren automatisch von der Stromversorgung getrennt. Der Reaktor wird heruntergefahren.

Juni 2007:
Die schleswig-holsteinischen Atomkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel werden nach Zwischenfällen per Schnellabschaltung vom Netz genommen. In den folgenden Wochen gibt es immer wieder Pannen.

Juni 2008:
Wegen eines Lecks im Kühlkreislauf wird der Reaktor Krsko in Slowenien abgeschaltet.

Juli 2009:
Der Reaktor Krümmel in Schleswig-Holstein wird nach einem Kurzschluss im Maschinentransformator per Schnellabschaltung vom Netz genommen. Ein baugleicher Transformator war Ende Juni 2007 nach einem Kurzschluss in Brand geraten.

März 2011
Infolge des Tōhoku-Erdbebens am 11. März 2011 und des folgenden Tsunamis kam es in dem Kraftwerk Fukushima durch umfangreiche Anlagenausfälle, insbesondere der elektrischen Energieversorgung, zu einer mangelnden Kühlung von Reaktorkernen und gelagerten Brennstäben. Dies führte zu einer Unfallserie mit teilweiser Zerstörung der Reaktorblöcke 1 bis 4 und erheblichen Freisetzungen radioaktiver Stoffe.
Radioaktivität im Meer vor Fukushima so hoch wie nie
Die Strahlung im Meerwasser vor Fukushima hat das 3355-Fache des zulässigen Wertes erreicht.
Der Kampf gegen den Super-GAU in der Atomruine von Fukushima zermürbt die Arbeiter und lässt die Experten ratlos zurück. Japans Ministerpräsident Naoto Kan bezeichnete die Entwicklung als "unvorhersehbar". Im Meerwasser vor Fukushima wurde eine sehr hohe Konzentration von radioaktivem Jod entdeckt. Die Radioaktivität habe das 3355-Fache des zulässigen Wertes erreicht, meldete die Nachrichtenagentur Kyodo.
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Top Comments

  • Ich mag Schildkröten

  • Ich wusste gar nicht, dass es so viele "Unglücke" bzw. Fehler in der Atomenergie bereits zu zählen sind. Da ist es gleich verständlicher, dass Atomkraft und Kernspaltung nicht zu unseren Zukunftperspektiven gehören darf.

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All Comments (6)

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  • Japan hat auch ne ganze Latte an Störfällen. Es ist unglaublich! Und vor `nem halben Jahr, hätte ich auch nie gedacht, daß ich mal auf eine Anti-AKW-Demo mitgehe...Es hat sich seit dem sehr viel verändert. Du hast morgens die Klüsen noch nicht ganz auf, da hast du schon 10 X das Wort ,,AKW`` in den NHK-Nachrichten gehört und bei jeden kleinen Erdbeben schreckst du gleich hoch. War früher auch nicht so...

    Bin z.Zt. in De. Und am WE hat die Uranaufbereitungsanl. in Gronau ,,gedampft``

  • Informativ, aber es wäre besser gewesen, wenn du die Schrift einfach immer weiß gemacht hättest. Die bunte Schrift war auf buntem Hintergrund oft sehr schwer zu lesen.

    Außerdem hätte eine einzige Einblendung deines Namens gereicht, wir wissen auch dass du das Video gemacht hast ohne 10 Mal darauf hingeweisen zu werden;)

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