Eklat beim CSD. Philosophin Judith Butler lehnt Zivilcourage-Preis ab.

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Uploaded by on Jun 22, 2010

Bericht von 3sat kulturzeit vom 21.06.2010: Eklat beim CSD. Philosophin Judith Butler lehnt Zivilcourage-Preis ab im Rahmen des CSD 2010 in Berlin ab. Sie warf den Organisator_innen des CSD u.a. (antimuslimischen) Rassismus und Ausgrenzung vor.

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News & Politics

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  • @loveandpeace71 Nur leider ist Europa durch ihre Islamophobie nicht grade neutral und daher in ihrem Urteil glaubwuerdig in ihrer Kritik an schwulenfeindlichen und daher durchaus kritikwuerdigen, islamischen Staaten. Inwiefern wird also Schwulenfeindlichkeit hier von den besagten islamophoben Staaten instrumentalisiert? Auch das ist Teil der Debatte, die J Butler ankurbeln moechte. Ich begruesse also ihre Haltung, denn Rassismus ist in Europa nun wirklich kaum mehr zu ignorieren.

  • @Sunlives Ich bin nicht christlich und lehne diese Religion ebenfalls ab. Wenn ich den Islam in seinem Umgang mit Schwulen kritisiere muss ich nicht alle anderen Religionen mit kritisieren. Wenn du so empfindlich auf Islamkritik reagierst ist es kein Wunder, dass du "täglich latenten Rassismus" erlebst. Kritik am Christentum oder an der Politik ist hier völlig normal und stört kaum jemanden. Moslems reagieren dagegen oft heftig auf Kritik. Oft auch mit Gewalt. Z.B. "Karikaturenstreit"

  • @loveandpeace71 Deine "Tatsachenbeschreibung" entspricht auch Verhaeltnissen in anderen Laendern, die nicht muslimisch sind, trotzdem erlaubst du dir bei denen nicht ueber den ganzen Glauben ein Urteil zu bilden, weil du dann naemlich ganz schnell bei deiner - ich nehme an du bist christlich- eigenen Religion landen wuerdest. Meine Kernaussage ist, dass latenter Rassismus in Deutschland ALLERDINGS an der Tagesordnung ist und dieser von Butler durch das Ablehnen des Preises thematisiert wird.

  • @Sunlives Du bist ja ein ganz Schlauer. Wieso ist eine Tatsachenbeschreibung rassistisch. Woher willst du wissen, was ich sonst über den Islam denke, wenn ich nur über die Haltung der Moslems zu Schwulen schreibe. Rassismus ist deine Projektion.

  • Leider ist in Deutschland und vielen Teilen Europas ein extrem islamophober Alltag voellig normal. Butler geht es nicht um die Verteidigung des Unrechts, sondern um die Solidaritaet mit denen die queer sind egal ob das nun geschlechtlich ist, oder ethnisch.

  • @loveandpeace71 Dass du kein anderes Konzept fuer den Islam hast als eben den diskriminierenden Islam oder den toetenden Islam, deckt schon einmal die Beobachtung des Rassismus ab. Dass Schwule in Laendern ohne die Einhaltung der Menschenrechte eine Gruppe sind, die A U C H diskriminiert wird, ist die richtige Schlussfolgerung. Daher ist Judith Butler auch fuer ein politisches Queer-sein, das MIT der unterstuetzung von queeren Menschen mit Migrationshintergrund anfaengt.

  • Wie sah denn der Rassismus oder die antimuslimische Haltung konkret aus. Davon hab ich nichts mitbekommen. Das Schwule den Islam ablehnen würde mich jetzt nicht wundern. Schliesslich werden die Schwulen in islamischen Ländern extrem diskriminiert oder sogar getötet.

  • Peinlich für den CSD. Noch peinlicher für Frau Butler. Der Deutsche an sich ist und bleibt offenbar anfällig für Rassismus - selbst wenn er grün und queer daherkommt und glaubt, auf der richtigen Seite zu stehen. Es wäre so schön gewesen: Butler, die Päpstin des internationalen gender-movements vergibt uns unsere Schuld und erteilt uns ihren Segen, indem sie ...den Preis der Enkel annimmt. Aber manche Dinge werden wohl doch vererbt. Dieses verdammte Rassismus-Gen ist offenbar nicht frei wählbar.

  • oh gott, das hat die Butler bestimmt aufmerksamkeitserheischend beim Reich-Ranicki abgeguckt, der vorwurf ist nicht falsch aber weit hergeholt. Das publikum (wie die laudatorin) ist größtenteils grün und die grünen setzen sich sowohl gegen rassismus wie auch gegen homophobie ein. Die aktion wurde gegen die falschen gerichtet.

  • Pseudointelektuelle

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