Nach der versuchten Tötung in Gladenbach am 3. September suchte heute ab 10 Uhr ein Zug der Bereitschaftspolizei die Umgebung erneut nach Beweisen - und vor allem dem Messer als Tatwaffe - ab.
Am Samstag, 3. September, war es bei der Feier an einer Grillhütte zu dem fast tödlichen Streit gekommen: Mehrere männliche Personen stritten sich um eine Frau. Und dieser Streit resultierte in einer Messerstecherei, in deren Verlauf ein 35-jähriger Mann aus Gladenbach schwerste Verletzungen erlitt.
Heute nun suchte ein Zug der Bereitschaftspolizei gemeinsam mit der Kripo Marburg das Gelände erneut nach Beweisen und der Tatwaffe ab. Unterstützt wurden die etwa 40 Beamten von zwei Polizisten der technischen Einsatzeinheit aus Wiesbaden. Die Beiden suchten das Gelände mit Metallsuchgeräten ab, unterstützten die Kollegen der Bereitschaftspolizei aber auch mit dem Einsatz einer Motorsense.
Während die Polizisten des technischen Diensts mit den Metallsuchgeräten unterwegs waren, suchten die Kollegen Hecken, Sträucher und die anliegenden Gärten ab.
Ob die Absuche des Geländes rund um den Tatort erfolgreich war, dazu hüllten sich Polizei und Staatsanwaltschaft hingegen in Schweigen - eine Auskunft wurde auf Anfrage des 112-magazin nicht erteilt.
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