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Ringelnatter (Natrix natrix)

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Uploaded by on Jul 29, 2009

Die Ringelnatter (Natrix natrix), früher auch als „Unke bezeichnet, ist eine in mehreren Unterarten in großen Teilen Europas und Asiens sowie Nordafrikas beheimatete Schlange, die zur Familie der Nattern (Colubridae) gehört.

Die männliche Ringelnatter kann bis zu 120 Zentimeter lang werden, die weibliche bei einigen Unterarten, wie etwa der Barrenringelnatter (Natrix natrix helvetica), wohl bis zu zwei Metern. Außerdem sind die Weibchen dicker als die Männchen. Die weitaus meisten erwachsenen Tiere sind jedoch deutlich unter einem Meter lang.

Der Kopf der Tiere ist deutlich vom Körper abgesetzt, die Pupillen sind, wie bei allen Nattern, rund. Auf der Kopfoberseite befinden sich sehr große Schuppen. Die Oberlippe wird von sieben (selten sechs oder acht) Oberlippenschuppen (Supralabialia) gebildet, wobei die dritte und vierte den Unterrand des Auges bilden. Vor dem Auge befindet sich nur eine Schuppe (Praeoculare), dahinter meistens drei oder vier Hinteraugenschuppen (Postocularia). Die Nasenlöcher sind nicht nach oben gerichtet, sondern etwas zu den Seiten versetzt (vergleiche dagegen Würfelnatter).

Auffälligstes Erkennungsmerkmal sind die orangegelben, gelblichen oder manchmal auch weißen „Halbmondflecken auf beiden Seiten hinter dem Kopf, die nur bei der Unterart Natrix natrix astreptophora fehlen. Diese Flecken können in ein helles Nackenband übergehen. Nach hinten werden sie von sichelförmigen schwarzen Flecken begrenzt. Auch diese werden gelegentlich als „Halbmondflecken bezeichnet. Die Bauchseite ist weißgrau oder gelblich und mit einem schachbrettartigen Fleckenmuster versehen.

Die Grundfarbe der Tiere variiert von schiefergrau bis grün- oder olivbraun. Selten treten auch Schwärzlinge, also ganz oder teilweise schwarz gefärbte Tiere, auf (Melanismus). Auf ihrem Rücken und an den Seiten zeigt die Art dunkle, unregelmäßige Flecken. Einige Unterarten (etwa Natrix natrix persa) haben zwei helle Längsstreifen entlang des Rückens, andere (etwa die Barrenringelnatter) auffällig dunkle Querbarren an den Körperseiten.
Ringelnattern sind weitgehend tagaktiv und beginnen den Morgen mit einem ausgiebigen Sonnenbad. Sie leben vorzugsweise in der Nähe von Gewässern aller Art und können gut schwimmen und tauchen. Aber auch weitab von Gewässern findet man sie in feuchtem Gelände. Sie sind nicht so stark auf Wasser angewiesen wie etwa die Vipernatter (Natrix maura) oder die Würfelnatter (Natrix tessellata). Im Gebirge können sie bis in einer Höhe von 2300 Metern vorkommen.

Ringelnattern sind sehr scheu. Werden sie gestört oder aufgeschreckt, reagieren sie je nach Situation verschieden. Dies kann vom Ignorieren bis zum scheinbaren Angriff reichen.
Wird eine Ringelnatter von einem Tier überrascht, so pflegt sie häufig einfach auf der Stelle zu verharren, sofern das fremde Tier sofort stehen bleibt und nichts tut. Nach einer Weile erkennt sie, dass sie sich in keiner akuten Gefahr befindet und wird daraufhin ihren Weg fortsetzen. Gerät ein Wanderer in diese Situation, so sollte er nicht bloß stehen bleiben, sondern auch ein oder zwei Schritte zurückgehen. Dadurch fühlt sich die Schlange nicht mehr verunsichert und zieht ihres Weges.

Ringelnattern fliehen bei Bedrohung oder Störung zügig und geräuschlos ins Wasser oder in ein nahes Versteck. Dabei mag es sich um den Bau eines anderen Tieres, einen Raum zwischen Steinen oder Holz, oder auch Büsche handeln. Wird die Schlange hingegen aufgeschreckt, so eilt sie unkontrolliert und mitunter sehr geräuschvoll in Richtung des ersten Fluchtweges, den sie entdeckt; dabei hastet sie durchaus an anderen möglichen Verstecken vorbei.
Kann sie nicht schnell genug flüchten, etwa falls sie im Schlaf überrascht wurde, so geht die Ringelnatter in Angriffs-Stellung. Dabei wählt sie, je nach Lage der Bedrohung, entweder den „flachen oder den „Kobra-Angriff.

Beim flachen Angriff befindet sich die Schlange in zusammengerollter Stellung und nimmt mit dem Vorderkörper eine S-förmige Haltung ein. Anschließend zischt sie warnend und stößt mit dem Kopf in Richtung des Angreifers, den sie jedoch in der Regel um einige Zentimeter verfehlt. Da das Maul dabei geschlossen bleibt, handelt es sich hierbei um eine reine Droh-Gebärde. http://gleisdorf.net

Category:

Pets & Animals

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Uploader Comments (MPhonix)

  • was? was heißt das

  • einen bewusst herbeigeführten visionären Zustand

  • wie fühlt die sich an

  • @Winkelspinne Ekstase!

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This video is a response to Ringelnatter in Boot
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All Comments (8)

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  • It's a male!

  • Gefällt mir, bis auf die Musik!.... :-)

  • ey lass doch das arme tier in ruhe ersten braucht es die freiheit und zweitens ist das strafbar

  • wie sie sich anfühlt

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