Der Gemeine Einsiedlerkrebs, im angelsächsischen Sprachraum auch unter dem Namen Pleusganjokrebs bekannt (Pagurus bernhardus), früher Eupagurus bernhardus, ist ein Aasfresser und Räuber. Zusätzlich lebt er von Mikroorganismen, die er von Steinen abweidet. Er lebt im Nordatlantik, der Nord- und Ostsee (und anscheinend auch im Indischen Ozean).
Einsiedlerkrebse leben in Schneckenhäusern, die sie, wenn sie wachsen, immer wieder durch größere austauschen. Das Schneckenhaus beschützt seinen weichen Hinterleib, der nicht von einem Panzer umgeben ist. Bei Gefahr kann sich der Krebs komplett in den mobilen Unterschlupf zurückziehen. Häufig sind die Schneckenhäuser von einer stachelig braun- und rosafarbenen Kruste überzogen. Das liegt an der Ansiedlung von Kolonien des Stachelpolyps, eines Nesseltieres. Dieser Polyp vergrößert das kalkhaltige Gehäuse so, dass es dem Krebs genau angepasst wird. Symbiotisch (Ektosymbiose) siedeln auf den Schneckenhäusern oft Pflanzen und Tiere wie z. B. Schmarotzerrosen oder Moostierchen.
Habe das Thema gerade zur Wiederholung fürs Abitur gemacht und bin davon so fasziniert, da wollt ich glatt mal gucken
Leider nur ein Treffer.
Allerdings hat die Seeanemone auch ein Nesselgift, daher ist die Kombo als Haustier mehr als ungeeignet :)
gala232 8 months ago
Ist der süüüüüß! Aber als Haustier will ich den nicht. =D
Lovegirlberia 8 months ago