Am Mittwoch, den 23. November 2011 brachte Plus-Minus im Ersten einen kritischen Beitrag zur Wärmedämmung. Fazit des Beitrags: Manche Maßnahmen - zum Beispiel beim Dämmen -- machen aber weder finanziell noch ökologisch Sinn. Die Folgen des Dämmwahns sind unerwünschte Nebenwirkung wie Algen, die nur ihrerseits wieder mit Bioziden in Farben und Putze bekämpft werden können. Neben den ökologisch bedenklichen Auswirkungen werden auch die ökonomisch begründeten Einsparpotentiale der Dämmmaßnahmen in Frage gestellt. Bei durchschnittlich steigenden Heizkosten rechne sich die Investition meist erst nach knapp 30 Jahren. Berechnungen zeigten, so der Bauphysiker Gernot Henrich, dass die optimale Dämmstoffstärke im Wohnungsbau beispielsweise bei 10 bis 12 Zentimetern liege. Ein weiteres Problem des Dämmwahns erwartet den Bauherrn als "Müllproblem in der Zukunft". Nach Einschätzung von Plus-Minus kleben hierzulande schon heute etwa 800 Millionen Quadratmeter Dämmplatten auf Fassaden, die dann teuer als Mischmüll entsorgt werden müssen.
Wieviel aller renovierten Gebäude setzen Algen an? Welche Farben haben Biozide? Ist das auf der Verpackung ausgewiesen?
altevespa 3 months ago