Wasserschloss Raesfeld. Eines der eindrucksvollsten Wasserschlösser des Münsterlandes. Etwa einen Kilometer von Raesfeld entfernt, eingebettet in der Landschaft, bestehend aus Freiheit, Vorburg, Kapelle, Oberburg und Tiergarten.
Die Geschichte der Anlage reicht bis in die Anfänge des 12. Jahrhunderts zurück. Ende des 16. Jahrhunderts kam die Ritterburg der Herren von Raesfeld in den Besitz derer von Velen. Mitte des 17. Jahrhunderts ließ der Reichsgraf Alexander II von Velen die Burg zum Residenzschloss im Stil der Renaissance ausbauen.
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts starb das Geschlecht derer von Velen zu Raesfeld aus; das Schloss wurde nur noch unregelmäßig bewohnt und verfiel allmählich.
Zu Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Teile der Anlage abgerissen oder bis ins 20. Jahrhundert als landwirtschaftlicher Gutshof genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg ließen es die Handwerkskammern des Landes NRW als neue Besitzer restaurieren.
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