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Ehrendoktorwürde für Förderer der Photovoltaik-Forschung Frank Asbeck

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Uploaded by on Oct 5, 2011

Die TU Bergakademie Freiberg verlieh am 13. Juli 2010 Frank H. Asbeck, Vorstandsvorsitzender der SolarWorld AG, den akademischen Grad und die Würde eines Dr. -- Ing. ehrenhalber. Die Freiberger Fakultät für Chemie und Physik würdigt damit seine besonderen Verdienste und Visionen um die Photovoltaik, die es ermöglichten, diese neue Technologie umzusetzen und zu einer bedeutenden wirtschaftlichen Realität zu führen sowie sein außerordentliches Engagement für die wissenschaftliche Nachwuchsförderung.


Rund 100 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft nahmen an der Festveranstaltung im Senatssaal, Akademiestraße 6, teil. Nach der Begrüßung durch Rektor Prof. Bernd Meyer, nahm der Prodekan der Fakultät 2, Prof. Jens Kortus, die wissenschaftlich-akademische Würdigung vor. In seiner Laudatio hob er vor allem den persönlichen Einsatz von Frank H. Asbeck hevor, die Forschungs- und Entwicklungsarbeiten der Firma SolarWorld in Freiberg anzusiedeln. Damit ist es frühzeitig gelungen, mit den Tochterfirmen eine integrierte Solarfertigung vom Wafer bis zum Modul aufzubauen. In einer Zeit, wo sich große Unternehmen von dieser Technologie zurückzogen, entwickelte Frank Asbeck das Konzept des vollintegrierten Solarkonzerns auf der Grundlage kristallinen Siliciums. Inzwischen sind mehr als 1500 Mitarbeiter in Freiberg mit dieser jungen Technologie beschäftigt. Dis SolarWorld-Gruppe ist in Freiberg und im Landkreis Mittelsachsen der größte Arbeitgeber.

Neben der großen strukturpolitischen Bedeutung hat Frank Asbeck stets die Wissenschaftsförderung im Blick. Konsequent setzt er sich für die Begleitung seiner Ziele durch universitäre und außeruniversitäre Forschung und Entwicklung ein. Dazu zählen zum einen der Aufbau der konzerneigenen Forschungsgesellschaft SolarWorld Innovations GmbH und zum anderen die langjährige intensive Zusammenarbeit mit der TU Bergakademie Freiberg. Ergebnisse aus dieser Kooperation sind das Zentrum für Elektronikmaterialien an der Universität, die Einrichtung des SolarWorld-Stiftungsfonds für Naturwissenschaften und die Graduiertenschule „Photovoltaik". Die intensive und fruchtbare wissenschaftliche Arbeit zwischen der Forschungsgesellschaft und der Fakultät für Chemie und Physik dokumentieren beispielsweise gemeinsame Fördermitteleinwerbungen, Industrieprojekte und Publikationen sowie Patente.

Frank Asbeck verfolgt auch zielstrebig den Gedanken der Nachhaltigkeit und der Ressourcenschonung -- Themen, denen sich auch die Freiberger Ressourcenuniversität verschrieben hat. Der Vorstandsvorsitzende sorgte dafür, dass im Konzern das Recycling von Siliciumnebenprodukten aufgebaut und in einem weiteren Schritt das Recycling von gebrauchten Solarmodulen geschaffen wurde. Für dieses Engagement erhielt er 2008 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis.

In einem wissenschaftlichen Vortrag stellte Frank Asbeck dar, wie man einer Technologie --der Photovoltaik -- zum Durchbruch verhilft. Asbeck begründete, warum für ihn die erneuerbaren Energien „Triebkraft der Zukunft" und die Photovoltaik „wichtigste Stromtechnologie der Zukunft" sind.

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