Nach einigen Anfragen poste ich den Downloadlink für dieses Video:
http://adf.ly/27uyQ
Die Originalqualität ist ein bisschen besser, da Sony Vegas das Video heruntergerendert hat. :-)
Seoul ist das Mekka der Computerspieler. Immer mehr vor allem junge Südkoreaner spielen tagtäglich in so genannten Spielcafés. Doch der Spaß wird schnell zur Sucht. Immer mehr Gamer können ohne die virtuelle Welt nicht mehr leben. Vom Staat bereitgestellte Beratungsstellen haben immer größeren Zulauf.
Sie sitzen in Spielcafés, verbringen Tage und Nächte im Cyberspace. In kaum einem Land spielen Jugendliche so viel und intensiv am Computer wie in Südkorea. Längst nennt sich Seoul das Mekka der Computerspieler, Treffpunkt der "Nerds". Immer mehr, vor allem junge Südkoreaner, spielen täglich in der virtuellen Welt. Grund für den Boom der Onlinespiele ist neben den Highspeed-Internetanschlüssen, die in Südkorea fast jedem zur Verfügung stehen, auch die Sehnsucht nach Ruhm und Anerkennung. Die Gamingliga ist in Südkorea ähnlich populär wie hierzulande die Bundesliga. Wer dort Erfolg hat, wird zum Star.
Eigene Stadien für die Spieler
Die Hauptstadt Seoul gilt als "Mekka des e-sports", des elektronischen Sports, wie man hier Computer-Spielen nennt. Ein Parallel-Universum, in das nur wenig eindringt von der Außenwelt. Selbst die globale Wirtschaftskrise ist kaum zu spüren. Die großen "High-Tech-Firmen" des Landes sponsern weiterhin die Profi-Clubs. Je mehr Menschen spielen, desto mehr kaufen sie die neuesten Geräte, so die Logik. Und auch der Staat investiert viel Geld.
Die E-Sport-Mannschaften haben sogar ihren eigenen Mannschaftsbus.
Die Stadt Seoul baut ein neues Stadion, das nur für e-sports gedacht ist. Es wird 100 Millionen Euro kosten. Alles von öffentlichen Geldern. Im bisherigen Stadion gibt es schon lange vor dem Spiel keinen freien Platz mehr. Vier Jahre ist es alt ist und doch schon viel zu klein. Der immer noch rasanteren Entwicklung von e-sports kommen selbst die Südkoreaner nicht immer nach. Das Stadion ist auch Fernseh-Studio. Zwei Sender strahlen rund um die Uhr nur "e-sports" aus.
Zwischen Wahn und Wirklichkeit
Die virtuelle Welt als Spielplatz der Nation. Jeder zweite macht mit. Es ist billig, eine Stunde im Spiel-Cafe kostet nur einen halben Euro. Ein Grund: Südkorea hat den Ausbau des Internets massiv gefördert, damit seine Wirtschaft fit für die Zukunft wird. Zehn Jahre ist das her. Viele fingen damals an, und kommen nicht mehr los. Aus Spiel-Lust wird Spiel-Sucht.
Südkorea hat auf die wahrgenommene Bedrohung der Computerspielsucht reagiert und Behandlungszentren eröffnet.
Der Staat hat Beratungsstellen eingerichtet. Es gibt Menschen, die durch die Spielsucht ihre Arbeit verlieren oder ihre Beziehung zerstören. Sogar von Todesfällen wird berichtet: Süchtige kommen tagelang nicht vom Bildschirm los, und brechen dann zusammen. Betroffene können hier direkt vorbeikommen, oder melden sich am Telefon und per Internet. Zehn Prozent der Spieler gelten als hochgradig gefährdet.
@Rukodiora ihr macht euch lächerlich. Ihr denkt alle, dass eSport heißt den GANZEN Tag ununterbrochen zu daddeln. eSport ist aber viel mehr, wie die theoretische Analyse und das gezielte trainieren. Außerdem machen Progamer das nicht den ganzen Tag, sondern sie bekommen ALLE einen Fitnessclub von ihren Clans bezahlt. Sie spielen vielleicht ihre 5-8 Stunden am Tag, aber anders macht das ein Profisportler auch nicht. Bitte informiert euch RICHTIG, bevor ihr so einen Dreck von euch gebt.
yuloXstarcraft 8 months ago 14
Die meisten hier die Comments schreiben haben keine ahnung von E-Sport und schmeißen doch irgentwelche Vorurteile in den Raum.
CloneShift 9 months ago 8